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Griechenland / Athen. Ein Treffen mit dem EU-Kommissionspräsident Jose Manuel Barroso führt der Vorsitzende der größten griechischen Oppositionspartei Nea Dimokratia am Donnerstag kommender Woche in Brüssel. Ersucht um dieses Treffen hatte Samaras Barroso in einem Telefongespräch am gestrigen Mittwoch. Dabei bat er Barroso um Informationen über die jüngsten entscheidenden Entwicklungen, die die griechische Wirtschaft sowie die Beziehungen Griechenlands zur Europäischen Kommission und zu anderen Mitgliedsstaaten der Eurozone betreffen. Am kommenden Montag wird Samaras außerdem zum ersten Mal in seiner Funktion als ND-Vorsitzender Zypern besuchen.
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Ihre europäischen Amtskollegen informierte Außenministerin Dora Bakojanni am Montag in Brüssel (siehe Foto) über die jüngsten Entwicklungen der türkisch-griechischen Beziehungen. Bezüglich eines möglichen EU-Beitritts der Türkei stellte sie fest, dass man „keine Regelung a la carte“ erhalten könne. Eine „stückweise Durchsetzung von Vereinbarungen kann nicht akzeptiert werden“. Gleichzeitig unterrichtete Bakojanni ihre Amtskollegen über zunehmende Flüge türkischer Kampfflugzeuge über griechisches Territorium und über den Versuch, „Teile des griechischen Festlandsockels für sich zu beanspruchen“. Dieser Zustand sei „völlig inakzeptabel“ und müsse von den anderen EU-Mitgliedern berücksichtigt werden, wenn man im Dezember über die EU-Perspektive der Türkei beraten werde.
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Griechenland / Athen. Der britische Außenminister David Miliband sprach gestern bei seinem offiziellen Besuch in Griechenland mit Premierminister Kostas Karamanlis und Außenministerin Dora Bakojanni  über das Zypernproblem, den Beitritt der Türkei in die EU, die jüngsten Entwicklungen im Nahen Ost, Afghanistan und Pakistan, sowie über den Klimawandel und den Raketenabschuss in Nordkorea. Zur Lösung des Zypernproblems stellte Miliband fest, dass dringend eine Lösung „für die Zyprioten und von den Zyprioten“ gefunden werden müsse. Großbritannien spiele dabei lediglich eine unterstützende Rolle bei den Verhandlungen. Außenministerin Bakojanni stimmte ihrem Amtskollegen zu, dass man an einen entscheidenden Punkt angekommen sei, der „viel Courage, einen guten Willen und eine konstruktive Haltung seitens der Türkei“ benötige.
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Griechenland / Athen. Der Botschafter Griechenlands in Zypern, Vassilis Papaioannou, beriet sich am heutigen Montag mit dem Präsidenten der Republik Zypern, Dimitris Christofias, über das Datum der geplanten Reise von Premier Karamanlis in die zypriotische Hauptstadt Nikosia und über das Programm des Besuches. Ersten Informationen zufolge wird der Premier am 22. und 23. April nach Nikosia reisen.
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Dienstag, 13. Januar 2009 15:33

Schiff mit Hilfsgütern kehrt in Hafen zurück

Griechenland / Athen .Ein Schiff das am Montagnachmittag aus Zypern auslief und mit Hilfsgütern für den Gazastreifen beladen war, musste gestern angeblich wegen eines Maschinenschadens wieder in den Hafen von Larnaka zurückkehren. An Bord des „Arion" befanden sich Ärzte, ein Rettungsteam, Journalisten und mehrere Tonnen Hilfsgüter. Das Schiff fuhr unter griechischer Flagge. Die Israelische Botschaft in Nikosia bezeichnete die Aktion als „riskant und provokativ".
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