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Januar 2026: ein ungewöhnlich warmer und nasser Start ins Jahr Tagesthema

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Foto (© Eurokinissi) Foto (© Eurokinissi)

Griechenland erlebte im Januar 2026 eine seltene Wetterkonstellation: Mehr als die Hälfte der Tage war wärmer als üblich, und in mehreren Regionen fielen Rekordmengen an Niederschlag.

Außergewöhnlich hohe Niederschläge und für die Jahreszeit überdurchschnittliche hohe Temperaturen prägten den Januar 2026 in ganz Griechenland, wie aktuelle Auswertungen des nationalen meteorologischen Stationsnetzes des Nationalen Observatoriums Athen meteo.gr zeigen.
Die höchste monatliche Niederschlagsmenge wurde in Theodoriana in der Präfektur Arta gemessen. Es folgten Ostmakedonien und Thrakien, die Peloponnes, Westkreta sowie Ost- und Zentralgriechenland, einschließlich Athen und Attika. Im Athener Stadtteil Gazi fiel rund 50 Prozent mehr Regen als im langjährigen Januarmittel üblich; in ganz Attika entsprach die Niederschlagsmenge zwischen Oktober und Januar bereits dem durchschnittlichen Jahreswert.
Nach Angaben des Netzes der 53 meteorologischen Stationen von meteo.gr lagen die durchschnittlichen täglichen Höchsttemperaturen im Januar 2026 zudem landesweit über dem saisonüblichen Niveau. Grundlage ist ein Vergleich mit den Mittelwerten des Zeitraums 2010 bis 2019. Die betreffenden Messstationen sind seit 2010 ohne Unterbrechung in Betrieb.
In Nordgriechenland ging der Januar 2026 als siebtwärmster seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 2010 in die Statistik ein. In Thessalien belegte er Rang acht, während er sich in Mittelgriechenland, auf der Peloponnes sowie in Westgriechenland und im Ionischen Raum als sechstwärmster Januar der Vergleichsperiode einordnete. Auf Kreta, in der Ägäis und auf den Dodekanes-Inseln wurde der Januar 2026 schließlich als fünftwärmster seit 2010 verzeichnet.
In der Hauptstadt Athen lag die durchschnittliche monatliche Abweichung der Höchsttemperaturen bei plus 1,2 Grad Celsius; an 22 der 31 Januartage wurden überdurchschnittlich hohe Werte gemessen. Auch in Thessaloniki lagen die Temperaturen deutlich über dem langjährigen Mittel: An 21 Tagen des Monats wurden Werte oberhalb des Durchschnitts der Periode 2010-2019 registriert, die mittlere Höchsttemperatur wich um plus 1,3 Grad Celsius von den Normalwerten ab. (Griechenland Zeitung / eh)

 

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