Heute ist Freitag, der 13. Konkret: der 13. Februar. Und für diesen Tag haben die Experten einen elendslangen Begriff kreiert, der die Angst von Menschen beschreiben soll, die freitags, den dreizehnten nicht aus dem Haus gehen wollen, weil sie befürchten, dass ihnen an diesem „Unglückstag“ etwas zustoßen könnte: Paraskevidekatriaphobie eben.
Das scheinbar so komplizierte, natürlich griechische Kunstwort, lässt sich unkompliziert dechiffrieren: Paraskevi = Freitag, deka = zehn, tria = drei und phobie = Angst. Ganz einfach!
In das Lexikon der Süddeutschen Zeitung wurde das aus griechischen Puzzleteilen zusammengesetzte Wort bereits im Jahre 2003 aufgenommen. Und zwar mit der Erklärung „Fachbegriff für Angst vor Freitag, dem 13.“ Auf einer kanadischen Internetseite lieferte jemand auch die Aussprache für das Englische mit: „pair-uh-skee-vee-dek-uh-tree-uh-FOH-bee-uh.“
Aber warum sollte gerade Freitag, der 13. Unglück bringen. Dazu gibt es eine ganze Reihe von Theorien: Eine davon ist die, dass der „Black Friday“, der Börsenkrach in den USA 1929, auf diesen ominösen Tag gefallen sein soll; eine andere: dass Paris an diesem Tag im Jahr 1307 die Verhaftung von Mitgliedern des zu mächtig gewordenen Templerordens in ganz Europa anordnete.
In Griechenland gilt ja Dienstag, der 13. als Unglückstag: An diesem Datum im Jahr 1453 soll Konstantinopel von den Osmanen erobert worden sein. Und um das Ganze noch zu untermauern: Auch die Summe der Zahlen des Jahres 1453 ergibt … 13!
(Griechenland Zeitung / Robert Stadler)