Ein ertragreiches Geschäftsfeld Griechenlands, die Ölproduktion, steht unter Druck. Neben Spanien und Italien zählt Griechenland zu den größten Erzeugern Europas – und damit zu den tragenden Säulen eines Marktes, auf dem die EU nach eigenen Abgaben rund 60 Prozent der weltweiten Produktion stellt.
Aktuell gerät diese Vormachtstellung ins Wanken. Durch sinkende Erträge, wachsenden Import und die Folgen des Klimawandels stehen, auch in Hellas, Produzenten vor zunehmenden Herausforderungen.
In der laufenden Vermarktungsperiode 2025/26 wird die Olivenölproduktion in der EU Schätzungen zufolge rund zwei Millionen Tonnen erreichen. Davon kommen rund 200.000 Tonnen aus Griechenland. Hellas liegt damit deutlich hinter Marktführer Spanien (1,37 Millionen Tonnen) sowie Italien (310.000 Tonnen) und verzeichnet ebenso wie Portugal einen zweistelligen Rückgang. Insgesamt wird die EU-Produktion in der aktuellen Saison voraussichtlich um drei Prozent sinken.
Wie der weltweite Klimawandel die Lage weiter verschärft und wie Griechenland versucht, der Ertragsreduzierung mit Investitionen entgegenzuwirken, lesen Sie in einem ausführlichen Hintergrundbericht von Nicolas Kaufmann in der aktuellen Ausgabe der Griechenland Zeitung (GZ 1011), die am 4. März erschien. Infos und Bestellmöglichkeiten hier.