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Deutscher Bootsführer nach Havarie vor der Insel Kythira gerettet

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Deutscher Bootsführer nach Havarie vor der Insel Kythira gerettet Unser Beispielfoto (© Jan Hübel / Griechenland Zeitung) entstand auf der Insel Kythira.

Ein deutscher Bootsführer ist am Montag vor Kythira gerettet worden, nachdem seine Motoryacht bei starkem Seegang auf Klippen aufgelaufen war. Der Vorfall ereignete sich im Seegebiet von Diakofti im Osten der Insel, die sich vor der südöstlichen Spitze der Peloponnes befindet.

Nach Angaben der griechischen Küstenwache herrschten Nord- bis Nordostwinde der Stärke 6 bis 7 auf der Beaufortskala. Der Mann erklärte, er habe wegen der schwierigen Wetterbedingungen die Kontrolle über das Schiff verloren und versucht, in Küstennähe zu ankern. Die Yacht wurde von den Wellen gegen die Felsen gedrückt, schlug auf der Backbordseite leck und bekam Schlagseite.
Der Bootsführer sprang anschließend ins Wasser und versuchte, das Ufer schwimmend zu erreichen. Vier Einsatzkräfte der Küstenwache konnten ihn unter Einsatz eines Rettungsringes sicher bergen. Nach einer Erstversorgung wurde er vorsorglich ins Krankenhaus von Kythira gebracht, wo medizinische und toxikologische Untersuchungen durchgeführt werden sollten.
Durch ausgetretenen Treibstoff kam es zu einer geringfügigen Meeresverschmutzung. Wegen der schwierigen Wetterbedingungen konnte zunächst kein Ölbekämpfungsmaterial eingesetzt werden. Die Ermittlungen zu diesem Unfall leitet das Hafenamt Kythira.
(Griechenland Zeitung/ls)

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