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Tragischer Tod einer Staatsangestellten

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Die seit Jahren andauernden Konflikte um - oft auch luxuriöse - Schwarzbauten in Meeresnähe forderten am Dienstag ein tragisches Opfer. Eine leitende Staatsangestellte der Präfektur Ostattika beging Selbstmord, in dem sie sich nahe ihres Sommerhauses an einer steil abfallenden Küste aus 15 Metern in die Tiefe stürzte. Sie hinterließ sechs Briefe, in dem sie ihren Schritt erläuterte. Der Name der Frau war in die Schlagzeilen geraten, weil sie vor wenigen Tagen die gerichtlich abgesicherte und vom Umweltministerium forcierte Entfernung von illegalen Abgrenzungsmauern einer Villa sowie illegaler Einrichtungen eines Nachtlokals durch ihren Einspruch verzögerte. Nach ihrer Auffassung sei das Vorgehen nicht völlig durch das Gesetz gedeckt gewesen.
Gegenüber der Tageszeitung "Ta Néa" erklärte der Gatte der Verstorbenen, dass seine Frau "ihren Ruf über das Leben selbst" gestellt habe. In einem der Briefe, der an einen Journalisten gerichtet war, hebt die Angestellte ihre Kollegen hervor und lobt sogar die Regierung. "Ich bin keine Heldin" ... Ich glaube, dass ich für meine Fehler und meine Mängel bezahlen muss". Und: "Ich wünsche, dass mein Ende ein Anfang für das Bemühen ist, dass wir alle besser werden. Die Beamten etwas arbeitsamer, verantwortlicher und effizienter. Die Politiker etwas ehrenhafter, die Richter etwas glaubwürdiger und die Journalisten etwas weniger fleischfressend."
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