Am heutigen Mittwoch geben fünf Angestellte der größten griechischen Sozialversicherungskasse IKA ihre Aussage vor der Staatsanwaltschaft zu Protokoll. Vorgeworfen werden ihnen u. a. die Gründung einer kriminellen Organisation, Betrug, Fälschung und Legalisierung von Einnahmen aus kriminellen Handlungen. Es handelt sich um fünf Mitarbeiter der IKA-Filiale in Kallithea.
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In Thessaloniki, auf der Halbinsel Chalkidiki und in Serres  nahm die Polizei in einem Großeinsatz mit 250 Beamten in dieser Woche 53 Personen fest. Vorgeworfen werden ihnen Zinswucher, Erpressung und Betrug. In elf Jahren sollen sie damit mehr als eine Milliarde Euro ergaunert und die illegalen Einkünfte anschließend „gewaschen“ haben. Neun Verdächtige werden noch gesucht.Der Fischzug kann sich wahrlich sehen lassen: Unter den mutmaßlichen Mitgliedern von vier Banden sind der hohe Beamte der Steuerfahndung Thessaloniki Christos Papachatzis, der Fernsehjournalist und frühere Nachrichtenchef des Staatssenders ET3 Jorgos Feretis, zwei Banker und ein ehemaliger Bankangestellter, ein Polizeibeamter im Amt und einer im Ruhestand, ein Finanzbeamter, zwei Rechtsanwälte, mehrere stadtbekannte Unternehmer, ein Arzt, ein Schauspieler sowie ein Angestellter und ein ehemaliger, aus Serbien stammender Fußballer des lokalen Erstligisten PAOK.
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Montag, 19. Dezember 2011 15:47

Studenten erschwindeln Hunderttausende P

Griechenland/Thessaloniki. Drei Studenten im Alter von 21 Jahren hackten den Computer einer Großbank und erschwindelten sich mit einem einfachen, aber genialen Trick über 300.000 Euro in einer Woche, bevor ihnen das Dezernat für elektronisches Verbrechen auf die digitale Spur kam. Zwei Griechen wurden in Thessaloniki verhaftet, der dritte, ein Brite, wird noch gesucht. Für ihren Coup drangen die drei in die Programme der Bankcomputer ein und manipulierten die Wechselkurse zwischen Pfund und Euro, indem sie für beide Währungen einen Einheitskurs setzten.
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Griechenland/Athen. Die Staatsanwaltschaft Athen ist mehreren kriminellen Ringen auf der Spur, die das im Entstehen begriffene Katasteramt ausnutzen, um sich private und öffentliche Immobilien im Wert von mehreren Millionen Euro anzueignen. Laut einem Bericht in der Zeitung „Ta Nea" haben sich die Verdächtigen Zugang zu den Daten des Grundbuchamtes verschafft. Dort orten sie Immobilien, die bislang von niemandem angemeldet wurden, und beanspruchen diese über ein angebliches Nießbrauchsrecht für sich. Dazu legen sie falsche beeidete Zeugenaussagen vor, die eine Nutzung während der letzten 20 Jahre belegen sollen, worauf die Immobilie auf ihren Namen ins Kataster eingetragen wird.
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Griechenland / Athen. Gegen den Vorstandsvorsitzenden der Griechischen Telekom OTE, Panagiotis Vourloumis, sowie gegen Vorstandsmitglieder soll Anklage wegen Veruntreuung erhoben werden. Das forderte Sifis Valirakis, Vorsitzender des Parlamentsausschusses, der mit der Untersuchung der Siemens-Affäre beauftragt ist. In einem entsprechenden Schreiben an die Untersuchungsrichter sowie an den Staatsanwalt betont Valirakis, dass sich dafür genügend Indizien angesammelt hätten. Vourloumis soll nach mangelnder Prüfung zwischen 2003 und 2007 überteuerte Käufe bei Siemens veranlasst haben.
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