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Handgreiflichkeiten im Wahlkampf zwischen rechten und linken Extremisten

  • Freigegeben in Politik
In der Mittelgriechischen Kleinstadt Livadia ist es am gestrigen Donnerstagabend, gegen 20.00 Uhr, zu Zusammenstößen zwischen Mitgliedern der rechtsradikalen und rassistischen Partei „Chryssi Avgi“ (zu Deutsch: „Goldene Morgenröte“) und Mitgliedern der außerparlamentarischen Linken gekommen. Der Vorfall ereignete sich am zentralen Platz von Livadia während einer Wahlveranstaltung der Goldenen Morgenröte. Die Polizei hat 26 Personen festgenommen: 13 werden der Chryssi Avgi zugezählt, die anderen 13 dem linken Spektrum. Während der Krawalle wurde eine Frau leicht verletzt, musste aber nicht in ein Krankenhaus eingeliefert werden.
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Aufmarsch der Rechtsextremen vor den Kommunalwahlen in Griechenland

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Mitglieder der neofaschistischen Chryssi Avgi (CA) haben am Wochenende mit gewalttätigen Aktionen erneut auf sich aufmerksam gemacht. Am Samstag haben etwa 100 Mitglieder dieser Partei eine Demonstration in Keratsini, einem Stadtteil von Piräus, durchgeführt. Sie marschierten zum Teil in militärischer Formation auf, trugen schwarze Pullover mit der Aufschrift „Chryssi Avgi“ sowie Kapuzen oder auch Motoradhelme, um nicht wiedererkannt zu werden. An jenem Ort, wo der Rapper Pavlos Fyssas vor etwa vier Monaten von einem Anhänger der CA ermordet wurde, sorgten sie für tumultartige Szenen. Ein Transparent, das zu Ehren des Ermordeten dort aufgehängt war, rissen sie ab.
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Prozessauftakt in Griechenland wegen „Radfahrer-Mord“

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Vor dem Schöffengericht Athen begann am heutigen Mittwoch der Prozess gegen zwei Männer, die angeklagt sind, vor elf Monaten den 27-jährigen pakistanischen Einwanderer Shehzad Luqman ermordet zu haben. Die heute 26 und 30 Jahre alten Männer werden dem Neonazimilieu zugeordnet. Zum Prozessauftakt leugneten sie jegliche Beziehung zur Neonazipartei Goldene Morgenröte (Chryssi Avgi); der eine von ihnen verurteilte in einer schriftlichen Mitteilung die Praxis und Ideologie dieser Partei. Auch hätten sie keinen Tötungsvorsatz gehabt, beteuerten die Angeklagten. Die Nebenklage, welche die Eltern des Pakistaners vertritt, sieht hingegen rassistische Motive hinter dem Mord und fordert die Anwendung der betreffenden, straferschwerenden Vorschriften.
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Bekennerschreiben zur Ermordung von Neonazis in Griechenland

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Am Wochenende gelangte ein 18-seitiges Bekennerschreiben zur Ermordung von zwei Mitgliedern der neofaschistischen Partei Chryssi Avgi in die Öffentlichkeit. Eine bisher unbekannte Terrorgruppe übernimmt darin die Verantwortung für diesen Anschlag. In Griechenland bekannte sich am Wochenende eine neue terroristische Gruppierung mit dem Namen „Kämpfende revolutionäre Volkskräfte" zur Ermordung von zwei Mitgliedern der neofaschistischen Partei Chryssi Avgi. Die Tat hatte sich am 1. November ereignet.
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Griechenland nach Ermordung eines linken Aktivisten geschockt TT

  • Freigegeben in Chronik

Ein Großteil der griechischen Öffentlichkeit zeigt sich nach der Ermordung eines 34-jährigen Mannes aus der linken Rapper-Szene schockiert. Er war in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch von einem Anhänger der faschistischen Partei Chryssi Avgi auf offener Straße erstochen worden. Ministerpräsident Antonis Samaras (ND) erklärte per Fernsehbotschaft: „Die Demokratie ist stärker, als es sich ihre Feinde vorstellen.“ Sein stellvertretender Regierungschef, Evangelos Venizelos (PASOK), bezeichnete die Chryssi Avgi in einem Radiointerview als „kriminell“. Das vorhandene Rechtssystem sei jedoch völlig ausreichend, um derartige Taten zu bestrafen.

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