Das Flüchtlingslager Moria auf der Ägäis-Insel Lesbos wurde am Mittwoch (9.9.) fast komplett zerstört. Nachdem es bereits in der Nacht zuvor an mehreren Stellen heftig gebrannt hatte, brachen am Abend gegen 19 Uhr weitere Feuer im südlichen und östlichen Teil des Lagers aus, die bis dahin noch unversehrt waren. Es kam u. a. zu mehreren Explosionen, die durch Gaskartuschen verursacht wurden.

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In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch (9.9.) brannte das überfüllte Flüchtlingslager Moria auf Lesbos aus. Tausende Menschen verloren ihr Obdach. Die EU bietet Hilfe an; die Opposition spricht von einer „höllischen Situation“ in Moria.

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Die Oppositionsparteien zeigen sich über die Unruhen, die auf der Insel Lesbos Montagnacht zu einem Großbrand im Flüchtlingslager „Moria“ führten, beunruhigt. Sie beziehen sich hauptsächlich auf die überfüllten Lager und die dadurch entfachten „Gefühle der Unsicherheit“ bei Teilen der Bevölkerung. Die größte Oppositionspartei, die konservative Nea Dimokratia, will heute Abend über die entstandene Lage beraten. Der ND-Parlamentarier Nikos Dendias sprach davon, dass die „Flüchtlingsströme von der Türkei aus nach Griechenland außer Kontrolle sind“.

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