Der griechische Außenminister Nikos Kotzias hat am Donnerstag einen offiziellen Besuch in der ehemaligen Jugoslawischen Republik Makedonien (UNO-Kurzbezeichnung: FYROM) absolviert. In der Hauptstadt Skopje nahm er am jährlich stattfindenden Treffen von Diplomaten teil. Die Namensfrage der FYROM – über die in beiden Ländern nach wie vor Uneinigkeit herrscht –blieb weitestgehend unangetastet. Kotzias beließ es bei der Feststellung, dass die „Position der griechischen Seite klar ist“.

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Der griechische Außenminister Nikos Kotzias stattet am heutigen Montag und am morgigen Dienstag Albanien einen offiziellen Besuch ab. Ziel  ist ein Ausbau der Beziehungen zum nördlichen Nachbarland. Gleichzeitig soll ein im Jahre 1996 unterzeichnetes Freundschaftsabkommen erneuert werden.
Im Vorfeld wurde der Besuch allerdings durch Äußerungen verschiedener albanischer Politiker überschattet. So hatte Ministerpräsidenten Edi Rama während eines Kongresses seiner Sozialistischen Partei (PS) u. a. die Existenz einer sogenannten „Çamen-Frage“ aufgeworfen. Ähnliche Äußerungen hatte in der vorigen Woche auch Außenminister Ditmir Bushati in einem Fernsehinterview gemacht. Die griechische Seite vertritt die Ansicht, dass ein derartiges Thema nicht existent ist. Jeder Bezug dazu würde „die historische Realität entstellen“.

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Griechenland eröffnete dieser Tage ein Konsulat in Erbil, der Hauptstadt der Autonomen Region Kurdistan im Irak. Dadurch soll der Ausbau der Kooperation im Mittleren Osten forciert werden. Im Mittelpunkt stehen vor allem die Bereiche Handel und Wirtschaft. In Erbil gibt es bereits eine Stelle für kommerzielle Zusammenarbeit, die von der griechischen Botschaft in Bagdad betreut wird. In den nächsten Tagen wird der Posten des Konsuls in der Autonomen Region Kurdistan ausgeschrieben.

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Griechenlands Außenminister Nikos Kotzias hat am Mittwoch der Republik Österreich einen offiziellen Besuch abgestattet. Hier hat er sich mit seinem Amtskollegen Sebastian Kurz sowie dem österreichischen Bundespräsidenten Heinz Fischer getroffen. Ziel ist es gewesen, die Beziehungen zwischen Hellas und der Alpenrepublik wieder zu normalisieren. Ins Schwanken geraten waren diese im Februar. Damals hatte sich Österreich gemeinsam mit anderen Balkanländern dazu entschlossen, die „Balkanroute“ zu schließen. Letztere wurde von vielen Flüchtlingen und Immigranten, die von Griechenland aus nach West- und Nordeuropa gelangen wollten, benutzt. In Folge der erfolgten Grenzschließung stecken nun mehr als  40.000 Flüchtlinge und Immigranten in Griechenland fest. Athen war besonders aufgebracht, weil man die griechische Seite zu den entscheidenden Unterredungen in Wien nicht eingeladen hatte.

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Der griechische Außenminister Nikos Kotzias hat am Mittwoch eine offizielle Reise in den West-Balkan begonnen. Ziel ist es, die bilateralen Beziehungen mit den nördlichen Nachbarländern, aber auch die Stabilität in dieser Region zu stärken.

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