Außenminister Nikos Kotzias hat am Mittwochnachmittag (17.10.) sein Amt niedergelegt. Ministerpräsident Alexis Tsipras nahm den Rücktritt an. Das Außenministerium will der Premier bis zur endgültigen Lösung der Namensfrage der Ehemaligen Jugoslawischen Republik Mazedonien (UNO-Kurzbezeichnung: FYROM) nun selbst leiten. Tsipras hat sich bei seinem aus dem Amt geschiedenen Außenminister für dessen Arbeit für die Regierung und das Land während der letzten dreieinhalb Jahre bedankt.

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In Barcelona wird sich am heutigen Montag Griechenlands Außenminister Nikos Kotzias mit zahlreichen seiner Amtskollegen aus dem Mittelmeerraum treffen. In der katalanischen Küstenmetropole findet das dritte Forum der Mittelmeer-Union statt. Hauptgesprächsthema ist die Wirtschaft und vor allem der Bereich der Beschäftigung und der Infrastruktur. Im Zentrum der Gespräche soll die Bewältigung gemeinsamer Herausforderungen der Staaten an den Mittelmeerküsten stehen. Es ist daher anzunehmen, dass in Barcelona auch die Flüchtlingsproblematik besprochen werden dürfte.

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Deutschland unterstützt die Lösung der Namensfrage der Ehemaligen Jugoslawischen Republik Mazedonien (UNO-Kurzbezeichnung: FYROM). Deutlich geworden ist dies spätestens am Donnerstag während eines offiziellen Besuchs des deutschen Außenministers Heiko Maas in Athen. In der griechischen Hauptstadt hat er sich u. a. mit seinem griechischen Amtskollegen Nikos Kotzias getroffen.

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Die Beziehungen zwischen Athen und Moskau werden auf eine harte Probe gestellt. Am Montag wurde der griechische Botschafter Andreas Fryganas in das russische Außenministerium einbestellt. Bekannt gegeben wurde ihm, dass der griechische Handelsattaché sowie der Verantwortliche für Kommunikation der Botschaft in Moskau ausgewiesen werden. Zudem wurde Jorgos Sakellariou, Direktor des Politischen Büros des griechischen Außenministers Nikos Kotzias, die Einreise nach Russland untersagt.

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Voraussichtlich in der nächsten Woche wird der türkische Staatspräsident Erdogan Athen einen Staatsbesuch abstatten. Kurz vor diesem Ereignis haben die griechischen Behörden am Dienstag neun mutmaßliche türkische Terroristen festgenommen.

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