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Die Gewerkschaft Öffentlicher Dienst (ADEDY) hat für Mittwoch (8.3.) zu einem Generalstreik aufgerufen. Daran werden sich u. a. Angestellte in den öffentlichen Verkehrsmitteln beteiligen. Die Eisenbahner führen bereits seit dem Wochenende aufeinanderfolgende 24-stündige Arbeitsniederlegungen durch.

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Freitag, 09. Dezember 2016 11:41

Seemannsstreik in Griechenland geht weiter

Die Seemannsgewerkschaft PNO hat am frühen Freitagnachmittag definitiv die Fortsetzung des seit einer Woche anhaltenden Seemannsstreiks in Griechenland bis mindestens Sonntagmorgen um 6 Uhr beschlossen. Ein Versuch der Regierung, die Gemüter zu beschwichtigen, ist damit ins Leere gelaufen. Die Seeleute streiken vor allem gegen mögliche Steuererhöhungen. Die griechischen Seeleute haben gegenüber anderen Angestellten im Privatsektor bessere steuerliche Konditionen und fürchten eine Gleichstellung im Rahmen des laufenden Sparprogramms.

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In Griechenland ist eine neue Protestwelle im Gange. Die Schiffe werden landesweit zunächst bis Freitagfrüh 6 Uhr in den Häfen bleiben, weil die Seemannsgewerkschaft PNO aufeinanderfolgende Arbeitsniederlegungen durchführt. Diese können eventuell um weitere Tage verlängert werden. Der Ausstand begann bereits am Freitag. Die Seemänner fürchten erneut Steuererhöhungen in ihrer Zunft. Ihren Angaben zufolge könnte ihre Besteuerung auf 55 % ihrer Gesamteinnahmen angehoben werden. Der Minister für Handelsschifffahrt und Inselpolitik Panagiotis Kouroumblis versicherte unterdessen, dass diese Befürchtungen nicht der Realität entsprächen. Es handle sich hier lediglich um „Gerüchte“. Er stellte fest, dass die Seemänner in den Jahren 2005 und 2006 mit etwa 1 Prozent bis 3 Prozent besteuert wurden. Nach dem Ausbruch der Finanz- und Wirtschaftskrise seien die Abgaben an den Fiskus auf etwa 10 bis 15 Prozent angehoben worden.

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Die Regierung verhandelt derzeit intensiv mit der Seemannsgewerkschaft PNO, damit diese nicht – wie angekündigt – nach dem 21. Juli in einen Streik tritt. Am Donnerstag wird die PNO in dieser Frage eine konkrete Entscheidung treffen. Die Seemänner wollen vor allem geplante Veränderungen bei der Sozialversicherung sowie geplante Rentenkürzungen verhindern. Die Regierung fürchtet, dass durch einen Streik der Seeleute mitten im Sommer bzw.
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