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Deutsche Stadträtin unterstützt Sozialeinrichtung auf Kerkyra

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Die Stadträtin von Stadt Bergisch-Gladbach, Ute Stauer (SPD) überreichte Ende Mai in Erinnerung an ihre Mutter Anneliese eine Spende von 2.500 Euro an das Netz zur Unterstützung der Schüler Kerkyras „Die drei Kirchenväter“. Diese Organisation hilft Schülerinnen und Schülern der Ionischen Insel in materieller, psychologischer, medizinischer und schulischer Hinsicht, wenn Not am Mann ist. Beim Besuch der Einrichtung, die sich in einem öffentlichen Verwaltungsgebäude befindet, war als Übersetzerin auch Sabine Studer anwesend. Stauer und Studer kennen sich seit ihrem Studium in Köln, wo sie gemeinsam auch einen Neugriechisch-Kurs besucht hatten. Während Stauer in ihrer Heimat blieb, zog es Studer nach Kerkyra, wo sie mit einer Kollegin erfolgreich eine Privatschule gründete und bis heute weiterführt. 

Nachdem sich der Gast aus Deutschland über die Arbeit des Netzes unterrichten ließ, stellte sie in einem kurzen Statement fest: „In Zeiten, wo die Schlagzeilen von europäischen Krisen dominiert werden, wird die Eintracht, vor allem zwischen Deutschen und Griechen, durch wiederholte Missverständnisse, Vorwürfe und Ängste gefährdet. Schade!“ Mit ihrer Geste, die soziale Einrichtung in Kerkyra zu unterstützen, wolle sie zum gegenseitigen Verständnis beitragen, so Stauer. Möglich geworden war die Spende, weil die Stadträtin ihre Verwandten, Freunde und Bekannten zum Begräbnis ihrer Mutter dazu aufgerufen hatte, auf Kränze zu verzichten und stattdessen das Geld einer sozialen Einrichtung auf Kerkyra zukommen zu lassen. (Griechenland Zeitung / eb)

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Arbeitsniederlegungen bei Athener Metro und Tram

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In den beiden kommenden Wochen wird es im Athener Schienennahverkehr wiederholt zu Warnstreiks kommen. Die Beschäftigten protestieren mit ihren Arbeitsniederlegungen gegen die Einbeziehung ihrer Unternehmen in den neuen Privatisierungsfonds. Die Regierung habe damit „auf Anweisung der Zinswucherer-Kreditgeber … der Privatwirtschaft die Tür zum öffentlichen Nahverkehr aufgestoßen“. Private Verkehrsbetriebe seien aber teuer und unzuverlässig, so die Einschätzung der Gewerkschaft. Die Vorortbahn „Proastiakos“, die der staatlichen Bahngesellschaft OSE untersteht, ist von diesen Warnstreiks nicht betroffen. Dafür streiken bei der OSE am 8. Juni für 24 Stunden die Lokführer gegen die bevorstehende Privatisierung.

Im Einzelnen werden die Angestellten bei Metro und Tram am kommenden Montag, dem 6. Juni, von Betriebsbeginn bis 10 Uhr, am Mittwoch, dem 8. Juni, von 12 bis 16 Uhr und am Freitag, dem 10. Juni, von 22 Uhr bis Betriebsschluss in den Ausstand treten. In der Woche drauf streiken sie am Montag, dem 13. Juni, erneut von Betriebsbeginn bis 10 Uhr, am Mittwoch, dem 15. Juni, von 21 Uhr bis Betriebsschluss und am Freitag, dem 17, Juni von 12 bis 17 Uhr.

(Griechenland Zeitung / ak, Foto: © Eurokinissi)

 

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„Kreta – der schöne Westen“

Kultur- und Ausgehtipps für Athen und ganz Griechenland

 

KRETA

AUSSTELLUNGEN

Am 22. Mai 2016 eröffnete der in Deutschland geborene Karl-Heinz Loof seine neue Ausstellung in seinem Atelier in Merada, Lousakies bei Kissamos. Der schöne Westen – „The Beautiful West“, so der Titel der Ausstellung wird mit wunderschönen Aufnahmen vom Westen Kretas aufwarten. Bis Ende Oktober können die Fotografien, die eher an Gemälde erinnern, und zwischen Paleochora und Falasana entstanden, bewundert werden.

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Zugespitzte Lage in griechischen Hot Spots – Verletzte auf Samos TT

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Am Donnerstagabend ist es zu Auseinandersetzungen zwischen Asylbewerbern im Zentrum für die Registrierung und Identifizierung von Flüchtlingen (Hot Spot) in der Gegend Vathy auf der Ägäis-Insel Samos gekommen. Mindestens 15 Personen wurden verletzt. Ein pakistanischer Staatsbürger musste in ein Krankenhaus eingeliefert werden. An den Ausschreitungen sollen sich etwa 150 Personen aus Marokko, Afghanistan und Pakistan beteiligt haben. Eine Einheit der Bereitschaftspolizei MAT, die seit einigen Tagen auf der Insel stationiert ist, erhielt den Befehl zum Eingreifen, um die öffentliche Ordnung wieder herzustellen. 25 Personen wurden festgenommen.

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Vier Flüchtlinge südlich von Kreta ertrunken – Hunderte gerettet TT

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Bei der Havarie eines Fischkutters mit hunderten Migranten an Bord sind südlich von Kreta mindestens vier Menschen ertrunken. Die Zahl der Geretteten wird bis zur Stunde mit 340 angegeben.
Das 25 Meter lange hölzerne Schiff ist in den frühen Morgenstunden 75 Seemeilen südlich von Kreta gesunken. Zunächst wurden nach Pressinformationen die italienische und anschließend die griechische Küstenwache benachrichtigt. Das fragliche Seegebiet liegt im Zuständigkeitsbereich der ägyptischen Seenotrettung. Trotzdem übernahm die griechische Küstenwache die Koordination der Rettungsaktion. An der Aktion sind fünf in der Nähe kreuzende Schiffe sowie drei Hubschrauber, ein Flugzeug und mehrere Schiffe der Küstenwache und der griechischen Kriegsmarine beteiligt.
Die Migranten waren vermutlich von Nordafrika aus nach Italien unterwegs. Seit der Weg über die Ägäis nach dem Flüchtlingsdeal zwischen EU und Türkei praktisch versperrt ist, versuchen wieder mehr Menschen über diese sehr viel riskantere Route nach Europa zu gelangen. Allein in der letzten Woche ertranken nach Angaben des UN-Flüchtlingshilfswerks UBHCR binnen weniger Tage rund 700 Flüchtlinge beim Versuch, nach Italien überzusetzen. Nach Angaben der Internationalen Organisation für Migration IOM warten in Libyen bis zu 200.000 Menschen auf die Überfahrt.
(Griechenland Zeitung / ak, Archivfoto: © Eurokinissi)

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