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Weihnachten auf Griechisch: Der Heilige Vassilios (1. Januar)

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Symbolbild (© Eurokinissi) Symbolbild (© Eurokinissi)

Vassilios zählt zusammen mit seinen Brüdern zu den vier großen Kirchenvätern und wirkte um 350 n. Chr. Der Legende nach soll ein grausamer Herrscher die Stadt Caesarea erobert und den Einwohnern alle Wertsachen entwendet haben.

Vassilios, der Bischof war, gelang es mit einer Predigt, den Eindringling davon zu überzeugen, alles Geraubte zurückzugeben. Da er die rechtmäßigen Besitzer nicht kennen konnte, ließ er Münzen und Wertsachen in Brote einbacken und an die Bevölkerung verteilen. So wurde der Heilige zum Gabenbringer der Kinder, zum „Weihnachtsmann“, den sie am 31. Dezember um Mitternacht erwarten. Am 1. Januar wird auch die „Vassilopitta", der Vassilis-Kuchen, angeschnitten, in den eine Münze eingebacken ist. Wem sie zufällt, der ist der Glückspilz des Jahres. Große Bedeutung hat auch, wer am Neujahrsmorgen als erster das Haus betritt (podariko).

(Griechenland Zeitung)

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