Ein Zufallsfund mit großer Geschichte: Auf einem Feld im Berliner Bezirk Spandau entdeckte vor einigen Wochen ein 13-Jähriger eine antike griechische Münze, kaum größer als ein Hemdknopf, aber von bemerkenswerter Bedeutung.
Das kleine Artefakt aus dem 3. Jahrhundert v. Chr., vermutlich im antiken Troja geprägt, ist das erste bekannte Fundstück dieser Art im Berliner Raum. Wie die Münze ihren Weg über mehr als zwei Jahrtausende sowie weite Entfernungen bis nach Ostdeutschland fand, gibt Forschern bis heute Rätsel auf. Handelskontakte, antike Entdeckungsreisen oder keltische Wanderbewegungen könnten eine Rolle gespielt haben. Sicher ist nur: Schon in der Antike waren Menschen über große Distanzen miteinander verbunden. (Griechenland Zeitung)
Welche Theorien es zur Herkunft der Münze gibt, warum sie einst als Grabbeigabe diente und wo das außergewöhnliche Fundstück heute zu sehen ist, lesen Sie in einem ausführlichen Beitrag in der aktuellen Ausgabe der Griechenland Zeitung (GZ 1021), die am 20. Mai erschien. Infos und Bestellmöglichkeiten hier.