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PASOK-Vorsitzender Papandreou: „Politskandale treiben Demokratie in die Krise“

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Griechenland / Athen. Zahlreiche Missstände im griechischen Rechtsstaat kritisierte der Chef der größten Oppositionspartei PASOK, Jorgos Papandreou, auf der Generalversammlung der Richter und Staatsanwälte am Samstag. So zählte er eine ganze Reihe von „Polit-Skandalen" auf, die das Vertrauen der griechischen Öffentlichkeit in den letzten fünf Jahren erheblich erschüttert hätten. Die derzeitige Regierung habe die griechische Demokratie mit ihren Korruptionsaffären „in eine tiefe Krise gestürzt", so der PASOK-Chef. „Die Bürger bekommen das Gefühl, dass in unserem Land nicht das zählt, was richtig ist.
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Auseinandersetzungen zwischen Polizei und Demonstranten

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Griechenland / athen. Am Samstagmittag versammelten sich etwa 1.000 Menschen im Athener Stadtteil Monastiraki, um ihre Solidarität für Demonstranten zum Ausdruck zu bringen, die während der Dezember-Unruhen verhaftet worden waren. Nach dem Ende der Kundgebung am Syntagma-Platz bewarf eine Handvoll Kundgebungsteilnehmer die Polizei mit Steinen und anderen Gegenständen. Einige Müllcontainer gingen in Flammen auf.
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Protestkundgebungen von Studenten und Polizisten

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Griechenland / Athen. Heute protestierten Studenten und Polizisten nahezu gemeinsam auf den Straßen von Athen. Um 12.00 Uhr versammelten sich die Polizisten vor dem Denkmal des unbekannten Soldaten, unmittelbar vor dem Parlament am Athener Syntagmaplatz. Sie protestieren gegen Gewalt – von wem auch immer diese ausgeübt werde.
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Wirtschaftsminister will keine Einschnitte in der Sozialpolitik vornehmen

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Griechenland / Athen. Die Regierung versuche, das Staatsdefizit schrittweise auf unter drei Prozent drücken, ohne dabei Einschnitte in der Sozialpolitik vorzunehmen. Mit diesen Worten verteidigte Finanzminister Jannis Papathanassiou am Mittwoch die aktuelle Wirtschaftspolitik der Regierung Karamanlis. Zuvor war die Kreditwürdigkeit Griechenlands in der Bewertung durch „Standard & Poor" von der Kategorie A-/A-2 auf A-/A-1 herabgestuft worden. „Der Hauptgrund, warum Standard & Poor das Land herabgestuft haben ist, dass Griechenland mit einer hohen öffentlichen Verschuldung und einem hohen Staatsdefizit der internationalen Finanzkrise gegenüber steht", sagte Papathanassiou.
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