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Premier Karamanlis ernennt neues Kabinett TT

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Im Versuch, seine zunehmend unpopulär gewordene Regierung neuen Elan zu geben, bildete Regierungschef Kostas Karamanlis (siehe Foto) heute Mittag sein Kabinett um. Größtes Opfer der Kabinettsumbildung wurde Jorgos Alogoskoufis, der nach knapp fünf Jahren als Wirtschafts- und Finanzminister aus der Regierung ausscheidet. Seinen Posten übernimmt der bisherige Staatssekretär Jannis Papathanasiou. Ins Kabinett rückte als Bildungsminister Antonis Samaras ein, der nach knapp 17 Jahren wieder ein Regierungsamt bekleidet. Samaras hatte im Jahr 1993 maßgeblich zum Sturz der konservativen Regierung von Konstantin Mitsotakis beigetragen.
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Außerordentliche Parlamentsdebatte über das Bildungswesen gefordert

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Griechenland / Athen. Eine außerordentliche Parlamentsdebatte fordert Premier Kostas Karamanlis zum Thema der Bildung. In einem entsprechenden Brief an Parlamentspräsident Dimitris Sioufas betont er, dass „die Frage der Bildung in all ihren Aspekten und auf allen Ebenen, und insbesondere die Hochschulbildung, eine außergewöhnlich wichtige Angelegenheit ist, die eine Parlamentsdebatte erfordert, damit alle politischen Kräfte ihre Standpunkte deutlich machen können." Dies sei notwendig, da die Zukunft und die Entwicklung der Bildung gemeinsamer Positionen bedürfe. Es handle sich dabei um „zeitlose Themen", die nicht nur die jeweilige Regierung etwas angingen.
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Proteste gegen Ladenöffnungszeiten am Sonntag

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In der Athener Einkaufsmeile Ermou protestierten am Sonntag Demonstranten gegen die Entscheidung, dass Ladenbesitzer ihre Geschäfte am letzten Sonntag des Monats öffnen durften. Unter den Demonstranten befanden sich Mitglieder der Kommunistischen Partei Griechenlands (KKE) sowie Globalisierungsgegner. Die Präfektur Athen hatte unter dem Druck von Regierung und der Händlervereinigung ihr zuvor ausgesprochenes Verbot für den Sonntagsverkauf zurückgenommen. Es wurde damit argumentiert, dass man durch den Sonntagsverkauf den durch die Ausschreitungen im Dezember spürbar zurück gegangenen Umsatz im Einzelhandel wieder ankurbeln könne.
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Brandanschläge und ominöse Angriffe mit Schusswaffen TT

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Griechenland/Athen. Mehrere ominöse Angriffe beschäftigen in diesen Tagen die griechischen Sicherheitsbehörden. In der Nacht von Donnerstag auf Freitag beschossen unbekannte Täter im südlichen Athener Vorort Tavros einen Waggon des Vorstadtzuges (Proastiko). Verletzt wurde niemand. Bereits am Dienstag wurde im Stadtteil Goudi ein Polizeibus von einem ehemaligen Wachposten (siehe Foto) aus mit zwei Kalaschnikow-Gewehren angegriffen.
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Weniger Arbeitslose im dritten Quartal 2008

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Griechenland / Athen. Die Arbeitslosigkeit fiel im dritten Quartal 2008 auf 7,2 Prozent, gegenüber 7,9 Prozent im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Das gab das Nationale Statistikamt ESYE gestern bekannt. Die Arbeitslosigkeit unter Frauen betrug während des Messzeitraums 10,8 Prozent und unter Männern 4,7 Prozent. Die Gruppe der 15-29-Jährigen ist mit 15,6 Prozent  am stärksten von Arbeitslosigkeit betroffen.
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