Griechenland / Athen. Am 16. Mai bleiben die Schiffe in den Häfen.
Die Reeder reagieren mit diesem „Lock Out" auf die ihrer Meinung
nach tauben Ohren der Regierung hinsichtlich der Liberalisierung
der Binnenschifffahrt. Auf der Generalversammlung des Verbands der
Fährgesellschaften wurde am Mittwoch außerdem beschlossen, die über
dem nationalen Recht stehende Europäische Verordnung 3577/92 zu
befolgen, welche staatliche Einmischung in die Binnenschifffahrt
verbietet.
Zudem soll die Fahrkartenpreispolitik „im Rahmen des
gesunden Wettbewerbs" frei gestaltet werden. Die Reeder warnten,
dass bis 2008 22 konventionelle Schiffe aus Altersgründen aus dem
Verkehr gezogen werden und dies zu Problemen in der Ägäis führen
werde, falls keine neuen Investitionen getätigt würden.