Griechenland / Athen. Seit zwei Wochen streiken die Mitglieder des
Bundes griechischer Hafenangestellter (OMYLE) und des Verbands
Ständiger Hafenarbeiter und Hafenarbeiteranwärter. Grund ist die
von der Regierung geplante Privatisierung der
Containerumschlagstationen. Inzwischen sollen sich im Hafen von
Piräus etwa 5.000 Container angesammelt haben.
Rund 30 Schiffe
haben andere Häfen in der Region angesteuert. Die ausbleibenden
Einnahmen für die Hafengesellschaft von Piräus OLP belaufen sich
auf etwa 2,5 Mio. Euro. Der längere Verbleib der Container im Hafen
bedeutet höhere Lagerkosten, die letztendlich auf die Produktpreise
geschlagen werden und von den Verbrauchern getragen werden
müssen.