Griechenland / Athen. Ohne Ergebnis blieb der Versuch von
Sschifffahrtsminister Manolis Kefalogiannis, die Repräsentanten der
Hafenarbeiter zum Dialog einzuladen, um den in der dritten Woche
befindlichen „Bummelstreik" zu beenden. Für heute ist außerdem ein
Treffen mit dem Management der Betreibergesellschaft des Hafens von
Piräus (OLP) vorgesehen. Falls kein Kompromiss gefunden wird,
wollen die Hafenarbeiter ihre Proteste verschärfen. Sie sind gegen
eine Privatisierung der Häfen von Piräus und Thessaloniki und
machen im Rahmen ihres Streiks keine Überstunden.
Das Resultat sind
tausende nicht abgefertigte Container. Trotz der Probleme, die der
Streik der Hafenarbeiter für Industrie und Konsumenten bedeutet,
werde die Regierung an der Privatisierung der beiden größten Häfen
des Landes festhalten, erklärte Wirtschafts- und Finanzminister
Jorgos Alogoskoufis.