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Knapp 100 hungerstreikende Immigranten in Krankenhäusern

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81 der insgesamt 227 Immigranten, die in Athen in den Hungerstreik getreten sind, sowie 17 der knapp 50, die einen solchen Protest in Thessaloniki durchführen, mussten bisher in Krankenhäuser eingeliefert werden. Der Hungerstreik dauert bereits seit über fünf Wochen an. Justizminister Charis Kastanidis versicherte, dass diese Immigranten für ein Jahr in Griechenland bleiben dürfen, ohne abgeschoben zu werden. Ihnen werde der Status „geduldet“ verliehen. Ziel sei es, in dieser Zeit ihre Anträge zu prüfen.
Gegenüber dem staatlichen Fernsehen NET sagte Kastanidis „die Regierung will dass kein Menschenleben verlogen geht“. Ein behandelnder Arzt fragte sich gegenüber den Medien, „ob die Regierung wirklich keine Menschenleben aufs Spiel setzten will“. Die Generalsäkreterin der Kommunistischen Partei Griechenlands Aleka Papariga verlangt die Legalisierung aller Personen, die sich im Hungerstreik befinden. (Griechenland Zeitung / eh)
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