Schwer, aber nicht lebensgefährlich verletzt wurde gestern Abend
der Präsident des Gewerkschaftsbundes GSEE, Christos
Polyzogopoulos, von einer Gruppe autonomer Aktivisten. Gegen 20.00
Uhr hatte die Gruppe von 20 Jugendlichen an der Athener Ipokratous
Straße das Auto von Polyzogopoulos angegriffen, das an einer
Ampelkreuzung gestoppt hatte. Den Angreifern gelang es, den
Gewerkschaftspräsidenten aus dem Wagen zu ziehen, anschließend
schlugen sie ihn schwer zusammen. Der Direktor des Arbeitsinstituts
des Gewerkschaftsbundes, Prof.
rof. Ioannis Rompolis, der sich ebenfalls
im Wagen befand, wurde leicht verletzt.
Polyzogopoulos wurde gemeinsam mit Rompolis in ein Krankenhaus eingeliefert. Der GSEE-Präsident erlitt durch den Überfall schwerere Kopfverletzungen, Platzwunden sowie Prellungen.
Nachdem sie den GSEE-Präsidenten zusammengeschlagen hatten, erbeuteten die Jugendlichen dessen Handy sowie zwei Taschen mit Dokumenten, die sich im Kofferraum des Fahrzeuges befanden. Anschließend zogen sie sich Richtung Exarchia-Platz zurück, der sich in der Nähe des Tatortes befindet. Eine Einheit der Schutzpolizei MAT, die sich in der Nähe befand, traf erst nach der Tat am Ort des Geschehens ein.
Hintergrund für den Angriff auf den Gewerkschaftspräsidenten war offenbar eine Kundgebung im Athener Zentrum, an der sich rund 500 Personen aus dem autonomen Lager beteiligt hatten. Es handelte sich um eine Solidaritätskundgebung für inhaftierte Genossen.
Der Angriff wurde von Vertretern aller Parteien und von den Gewerkschaften auf das schärfste verurteilt. Regierungssprecher Thodoris Roussopoulos versicherte, dass die Polizei alles unternehmen werde, um die Täter zur Verantwortung zu ziehen. Der Präsident der großen Oppositionspartei PASOK, deren Mitglied Polyzogopoulos ist, sprach von einem „Akt der Barbarei\". Gerichtet sei dieser gegen einen von den Arbeitnehmern demokratisch gewählten Gewerkschaftsführer. Dies sei umso bedauerlicher, weil die Gewerkschaft gerade im gegenwärtigen Augenblick harte Kämpfe ausficht, um die Rechte der Arbeitnehmer zu beteiligen. Verurteilt wurde die Tat auch von den anderen Parlamentsparteien sowie vom griechischen Parlament. Besuch erhielt Polyzogopoulos am Mittwoch im Krankenhaus u.a. von Erzbischof Christodoulos.
Polyzogopoulos wurde gemeinsam mit Rompolis in ein Krankenhaus eingeliefert. Der GSEE-Präsident erlitt durch den Überfall schwerere Kopfverletzungen, Platzwunden sowie Prellungen.
Nachdem sie den GSEE-Präsidenten zusammengeschlagen hatten, erbeuteten die Jugendlichen dessen Handy sowie zwei Taschen mit Dokumenten, die sich im Kofferraum des Fahrzeuges befanden. Anschließend zogen sie sich Richtung Exarchia-Platz zurück, der sich in der Nähe des Tatortes befindet. Eine Einheit der Schutzpolizei MAT, die sich in der Nähe befand, traf erst nach der Tat am Ort des Geschehens ein.
Hintergrund für den Angriff auf den Gewerkschaftspräsidenten war offenbar eine Kundgebung im Athener Zentrum, an der sich rund 500 Personen aus dem autonomen Lager beteiligt hatten. Es handelte sich um eine Solidaritätskundgebung für inhaftierte Genossen.
Der Angriff wurde von Vertretern aller Parteien und von den Gewerkschaften auf das schärfste verurteilt. Regierungssprecher Thodoris Roussopoulos versicherte, dass die Polizei alles unternehmen werde, um die Täter zur Verantwortung zu ziehen. Der Präsident der großen Oppositionspartei PASOK, deren Mitglied Polyzogopoulos ist, sprach von einem „Akt der Barbarei\". Gerichtet sei dieser gegen einen von den Arbeitnehmern demokratisch gewählten Gewerkschaftsführer. Dies sei umso bedauerlicher, weil die Gewerkschaft gerade im gegenwärtigen Augenblick harte Kämpfe ausficht, um die Rechte der Arbeitnehmer zu beteiligen. Verurteilt wurde die Tat auch von den anderen Parlamentsparteien sowie vom griechischen Parlament. Besuch erhielt Polyzogopoulos am Mittwoch im Krankenhaus u.a. von Erzbischof Christodoulos.