Um durch die Inflation verursachten Verluste auszugleichen forderte
heute der Vorstand des Gewerkschaftsbundes GSEE von Premier Kostas
Karamanlis höhere Lohnanhebungen. Auf dem Forderungskatalog standen
außerdem die Gewährung eines Heizkosten-Zuschlages, die Erhöhung
des Arbeitslosengeldes um zunächst 40 und anschließend um weitere
20 Prozent und anderes. Das Treffen mit den Gewerkschaftern
erfolgte in Vorbereitung der internationalen Thessaloniki-Messe im
Amtssitz des Premiers. Anwesend waren auch Wirtschafts- und
Finanzminister Jorgos Alogoskoufis, Entwicklungsminister Dimitris
Sioufas und Beschäftigungsminister Savvas Tsitouridis. Nach dem
Treffen sprach Tsitouridis von einem „wichtigen und konstruktiven
Gespräch".
espräch". Die
Regierung habe die Gelegenheit genutzt, um über die Ergebnisse
ihrer Politik zu informieren. Was die geplanten Veränderungen im
System der Sozialversicherung betreffe, so müsse der
Gewerkschaftsbund seine Positionen überdenken und sich aktiv am
Dialog beteiligen.
Seitens des GSEE wurde starke Kritik an der Politik der Regierung geübt. Im Zentrum standen dabei die Teuerung, die wachsende Jugendarbeitslosigkeit, die Lage an den Universitäten sowie das System der Sozialversicherung. Gewerkschaftspräsident Pangopoulos einen Heizkostenzuschuss von 600 Euro für Einkommen bis 11.000 Euro und 300 Euro für Einkommen zwischen 11.000 und 15.000 Euro. Der Steuerfreibetrag solle seiner Ansicht nach auf 15.000 Euro erhöht werden.
Seitens des GSEE wurde starke Kritik an der Politik der Regierung geübt. Im Zentrum standen dabei die Teuerung, die wachsende Jugendarbeitslosigkeit, die Lage an den Universitäten sowie das System der Sozialversicherung. Gewerkschaftspräsident Pangopoulos einen Heizkostenzuschuss von 600 Euro für Einkommen bis 11.000 Euro und 300 Euro für Einkommen zwischen 11.000 und 15.000 Euro. Der Steuerfreibetrag solle seiner Ansicht nach auf 15.000 Euro erhöht werden.