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Premier Karamanlis schließt vorverlegte Parlamentswahlen aus

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Griechenland / Athen. Kategorisch schloss Premier Kostas Kramanlis während der traditionellen Pressekonferenz im Rahmen der Internationalen Thessaloniki-Messe zusätzliche finanzielle Zuwendungen an einkommensschwache Schichten aus. Allerdings werde man die bereits eingegangenen Versprechungen einlösen. Basis dafür sei die Leistungsfähigkeit der Wirtschaft. Er sprach in diesem Zusammenhang von einem „sündhaften Teufelskreis".
Seine Regierung habe einen Haushaltsplan aufgestellt, der der Wirtschaftslage des Landes zu gute kommen soll. Man habe nicht vor, davon abzuweichen.

Gerüchte, wonach die Regierung im kommenden Jahr vorverlegte Parlamentswahlen durchführen soll, wurden vom Premier deutlich dementiert. Eine solche Möglichkeit, so erklärte er gegenüber den Journalisten, habe er nicht im Sinne. Außerdem verwies Karamanlis darauf, dass bei den im nächsten Monat bevorstehenden Kommunal- und Präfekturwahlen nicht über die Arbeit der Regierung geurteilt werde.
Angesichts der Auseinandersetzungen zwischen der Polizei und autonomen Kräften am Rande der Thessaloniki-Messe stellte der Premier fest, dass die Polizei alles in ihren Kräften stehende getan habe. Sie habe einerseits versucht, die Sicherheit und der Bürger und ihres Besitzes zu gewährleisten. Andererseits habe sich auch die Aufgabe, das Versammlungsrecht zu gewährleisten. Was die von der Regierung ins Auge gefasste Einschränkung kleiner Demonstrationen betrifft, so werde man in dieser Frage den Dialog mit den gesellschaftlichen Interessenvertretern suchen.

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