Griechenland / Athen. Die innenpolitische Lage kommentierte
Ministerpräsident Kostas Karamanlis heute im Rahmen einer Rede vor
der Parlamentsfraktion der Nea Dimokratia (ND). Hintergrund dafür
war eine Feier anlässlich des 32jährigen Bestehens der Partei, die
sein Onkel Konstantinos Karamanlis 1974 gegründet hatte. In seiner
Rede warf der Premier den bereits seit über zwei Wochen streikenden
Lehrern des Landes vor, sich nicht am Dialog zu beteiligen. Durch
die Forderungen einzelner sozialer Gruppen könne man nicht die
Zukunft des gesamten Landes auf Spiel setzen.
Zum Phänomen der
Korruption stellte Karamanlis fest, dass man die Korruption
weiterhin an allen Fronten bekämpft werde. Außerdem werde sich
seine Partei nicht am Polarisierungsversuch der großen
Oppositionspartei PASOK beteiligen. Außerdem verwies der darauf,
dass das Reformprogramm seiner Regierung konsequent fortgesetzt
werde.