Griechenland / Athen. Der Anschlag auf die US-Botschaft in Athen am
vergangenen Freitag hat eine Debatte um die Sicherheitsvorkehrungen
ausgelöst. Gegen die exzessive Anwendung der
Sicherheitskameras hat sich der Minister für Umwelt, Raumplanung
und Öffentliche Arbeiten, Jorgos Souflias ausgesprochen. Er habe,
so Souflias, die beiden Verkehrsüberwachungszentren in Athen
besucht und festgestellt, dass die Gesichter von Personen durch
Filter unkenntlich gemacht werden. Souflias sagte seinem
Kabinettskollegen, dem Minister für Öffentliche Ordnung, Vyron
Polydoras, seine Unterstützung zu.
zu.
Seiner Ansicht nach würde Minister Polydoras ungerechtfertigt
„gesteinigt" und „das muss aufhören", so Souflias.
Der stellvertretende Regierungssprecher Evangelos Antonaros betonte unterdessen, dass die Regierung prüfe, die zur Sicherheit der Olympischen Spiele angeschafften Überwachungskameras "zum Schutz des Lebens und des Eigentums der griechischen Bürger" zu nutzen. Aus diesem Grund habe sich die Regierung an den Staatsrat gewandt. Die Oppositionsparteien PASOK, KKE und Linksallianz lehnen jedoch eine Wiederinbetriebnahme der Sicherheitskameras ab.
Der stellvertretende Regierungssprecher Evangelos Antonaros betonte unterdessen, dass die Regierung prüfe, die zur Sicherheit der Olympischen Spiele angeschafften Überwachungskameras "zum Schutz des Lebens und des Eigentums der griechischen Bürger" zu nutzen. Aus diesem Grund habe sich die Regierung an den Staatsrat gewandt. Die Oppositionsparteien PASOK, KKE und Linksallianz lehnen jedoch eine Wiederinbetriebnahme der Sicherheitskameras ab.