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Misstrauensvotum gegen Regierung abgelehnt Tagesthema

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Griechenland / Athen. Mit 164 zu 122 Stimmen wurde am Sonntagabend der Misstrauensantrag der PASOK gegen die Regierung abgelehnt. Ministerpräsident Kostas Karamanlis stellte in seiner Rede fest, dass die PASOK mit dem Antrag von der Debatte über die Verfassungsänderung ablenken wollte und damit lediglich innerparteiliche Ziele verfolgt habe. Der Premier sprach von „fehlender Entschlossenheit und von Unfähigkeit\" des PASOK-Vorsitzenden Jorgos Papandreou. Papandreou begründete den Misstrauensantrag seiner Partei damit, dass „kein Minister auf seinem Platz bleiben\" dürfe.
Premier Karamanlis warf er vor, „im Namen bestimmter Interessen\" zu regieren. Die kommunistische Partei KKE nahm nicht an der Abstimmung teil. Generalsekretärin Aleka Papariga übte Kritik an der Politik der beiden großen Parteien. Das Zweiparteiensystem betreibe insgesamt eine „gegen das Volk gerichtete Politik\". Da sich die PASOK nicht von der Nea Dimokratia unterscheide, könne man folglich nicht für den von der PASOK eingebrachten Misstrauensantrag stimmen. Den Vorsitzenden der PASOK, Jorgos Papandreou, bezeichnete die KKE-Chefin als „linke Psalmsängerin der Rechten\". Der Vorsitzende der Linksallianz Synaspismos, Alekos Alavanos, bezeichnete das Misstrauensvotum als ein „Schattentheater\". Dennoch ließ er die Möglichkeit einer Zusammenarbeit mit der PASOK offen, falls diese gegen die Änderung des Artikels 16 der Verfassung stimme. Die Linksallianz nehme weiterhin an der Debatte zur Verfassungsänderung teil, so Alavanos.
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