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PASOK zieht gegen Regierungspartei vor Gericht Tagesthema

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Griechenland / Athen. Vor Gericht will die große Oppositionspartei PASOK gegen die regierende ND gehen. In vier Fällen, die die PASOK als „Skandal\" bezeichnet, soll ab heute die griechische Justiz aktiv werden. Einem Bericht der Tageszeitung Ta Nea zufolge handelt es sich bei den von der PASOK eingeklagten Fällen um die Übernahme der türkischen Finansbank durch die Nationalbank. Die Sozialisten werfen der Regierung vor, dass das Übernahmeverfahren intransparent und zu einem überhöhten Preis stattgefunden habe.

Geklagt wird außerdem gegen die Übernahme der Firma Germanos durch Cosmote, einer Tochterfirma der staatlichen Telekommunikationsgesellschaft OTE. Diese Übernahme soll zu einem um 400 % überhöhten Preis stattgefunden haben. Der Prozess des Kaufes, so die PASOK, lasse auf den „Fluss politischer Gelder\" schließen. Der dritte Fall, den die PASOK durchleuchtet sehen möchte, ist die Übernahme durch die Nationalbank des Börsenunternehmens P & Κ; auch hier sei zu viel Geld gezahlt worden. Es gäbe zudem Anzeichen, dass es sich um einen Akt der Gefälligkeit gehandelt habe. Der vierte zu untersuchende Fall betrifft die staatliche Agrotiki Trapeza. Diese soll unsichere Investitionen im Ausland getätigt haben. Außerdem habe die Agrotiki Trapeza der Firma EALY Kommission für diese Investitionen gezahlt.
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