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Regierung geht in die Offensive im Rentenkassenskandal

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Griechenland / Athen. Mit drei Maßnahmen will die Regierung die Verwaltung der Spareinlagen der Rentenkassen reformieren. Grund ist der dieser Tage bekannt gewordene Skandal der Investitionen in staatliche Obligationen mit Geldern aus diesen Kassen. Die Vielzahl der Transaktionen hatte zur Zahlung überhöhter Provisionen durch die Rentenkassen geführt. Die von Wirtschafts- und Finanzminister Jorgos Alogoskoufis sowie Arbeitsminister Savvas Tsitouridis verabschiedeten Maßnahmen sehen die Bildung einer Kommission vor, die bis Ende Juni Vorschläge zur Reform des institutionellen Rahmens der Verwaltung von Rentenkassenfonds vorlegen soll.
Zweitens soll ein sofortiges Verbot für Rentenkassen gelten, in Obligationsderivative zu investieren. Drittens wurde eine Kontrolle der Finanzen der Rentenkassen von 1998 bis heute angeordnet. Diese Kontrolle soll vom Arbeitsministerium in Kooperation mit dem Wirtschaftsministerium, der Bank von Griechenland und der Börse durchgeführt werden. Die Oppositionspartei PASOK verlangt den Rücktritt von Arbeitsminister Tsitouridis und wirft der Regierung vor, ihre eigenen Skandale mit der Vergangenheit verrechnen zu wollen.

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