Griechenland/Athen: Für politische Auseinandersetzungen und
lebhafte Debatten in der Öffentlichkeit sorgte die Einfuhr von etwa
108 Tonnen Gefrierfleisch, das bereits siebeneinhalb Jahre in
belgischen Kühlhäusern lagerte. In einer Anfrage im Parlament an
den zuständigen Minister Basiakos wies der Parlamentarier der
Linksallianz SYN, Leventis, heute darauf hin, dass das belgische
Fleisch genau aus jener Zeit stammt, in der es wegen des damaligen
Dioxin-Skandals nicht eingeführt werden durfte.Die Einfuhrerlaubnis
für dieses Fleisch zum jetzigen Zeitpunkt war vom Ministerium für
landwirtschaftliche Entwicklung und Lebensmittel erteilt worden.
Hintergrund für diese Entscheidung ist die Tatsache, dass in
Griechenland für tief gekühltes Fleisch kein Verfallsdatum
vorgeschrieben ist. Wie es heißt, stelle das gefrorene Rindfleisch
keine Gefahr für die Gesundheit der Verbraucher dar.
braucher dar. Geschlachtet worden waren die belgischen Rinder
bereits Anfang des Jahres 1999. Staaten wie Holland oder Italien
hatten die Einfuhr abgelehnt.