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Lösung der Namensfrage ist keine Voraussetzung für EU-Perspektive der FYROM Tagesthema

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Griechenland / Athen. Die ungelöste Namensfrage der früheren jugoslawischen Republik Mazedonien (FYROM) sei kein Hindernis für einen EU-Beitritt des Landes. Diese Auffassung wird in einem Bericht des Europaparlaments vertreten, über den heute Mittag abgestimmt werden soll. Aufgezählt werden im Bericht die Fortschritte, die die FYROM in den letzten Jahren erzielt hat. Nach Ansicht der EU-Kommission könne man dem Land deshalb den Status eines EU-Beitrittskandidaten verleihen.
Gleichzeitig wird die Regierung in Skopje dazu aufgefordert, gemeinsam mit Griechenland nach einer für beide Seiten akzeptablen Lösung der Namensfrage zu suchen.
Was die Türkei betrifft, so wird im Bericht festgestellt, dass sich der Reformprozess verlangsamt habe. Die Regierung in Ankara wird deshalb ausdrücklich dazu aufgefordert, alle juristischen und praktischen Hindernisse aus dem Wege zu räumen, um den Bürgern grundlegende Rechte und Freiheiten zu garantieren. Angemahnt werden in diesem Zusammenhang auch die Rechte der griechischen Minderheit in Istanbul sowie auf den Inseln Tenedos und Imbros.
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