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EU legt Gespräche mit Ankara vorerst auf Eis

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Griechenland / Athen. Die EU-Beitrittsverhandlungen mit der Türkei könnten nach den Worten von Erweiterungskommissar Olli Rehn möglicherweise ganz ausgesetzt werden. Als Grund nannte Rehn die Haltung Ankaras gegenüber der Republik Zypern. Konkret geht es um die Ausweitung des Abkommens zur Zollunion auf die neuen Mitgliedsstaaten, zu denen auch Zypern zählt. Ankara weigert sich nach wie vor, dieses Abkommen auch auf die Republik Zypern anzuwenden, so dass zypriotischen Schiffe oder Flugzeuge nicht in der Türkei bzw.
im von türkischen Truppen besetzten Nordzypern landen bzw. anlegen dürfen.
Am Mittwoch beschlossen die ständigen Vertreter der 25-EU-Staaten nun, keine weiteren offiziellen Gespräche über die Zollunion mit Ankara zu führen, sondern lediglich mit Kroatien. Ob die Türkei unter diesen Bedingungen überhaupt Mitglied werden kann, ist im Moment sehr fraglich. Erweiterungskommissar Rehn wies darauf hin, dass die Beitrittsgespräche mit Ankara dann wieder aufgenommen werden könnten, „wenn die Türkei ihre Verpflichtungen gegenüber Zypern erfüllt und seine Reformen beschleunigt".
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