Griechenland / Athen. Von einem „unschätzbaren Beitrag des
griechisch-orthodoxen Patriarchats von Jerusalem" bei der
Zusammenarbeit zwischen Griechenland und Israel sprach
Staatspräsident Karolos Papoulias während eines gemeinsamen Essens
mit seinem israelischen Amtskollegen Moshe Katsav. Gleichzeitig
wünschte sich Papoulias „Frieden und der Wohlstand im Nahen Osten".
Dies sei nicht nur für die Länder der Region, sonder auch für
Europa und für die internationale Sicherheit eine grundlegende
Voraussetzung. Der so genannte „Road Map" und die „Koexistenz von
zwei unabhängigen Staaten" müssten so schnell als möglich
realisiert werden.
Der israelische Präsident erklärte seinerseits, dass es die Pflicht der Führer der Welt sei, der Menschheit das Recht zu geben, ohne Angst und Terror leben zu können. Gleichzeitig dankte er der griechischen Regierung für ihren Kampf gegen antisemitische Phänomene. „Griechenland", so Katsav, sei für Israel „ein wichtiger Wirtschaftspartner und gleichzeitig ein Tor zum Balkan". Seit gestern hält sich der israelische Präsident zu einem fünftägigen Staatsbesuch in Griechenland auf.