Griechenland / Athen. Als „Tragödie" bezeichnete der Pressesprecher
des griechischen Außenministeriums den gestrigen Angriff
israelischer Truppen auf südlibanesische Stadt Kana. „Nichts", so
sagte er wörtlich, würde „die massenhafte Tötung der unbewaffneten
Bevölkerung rechtfertigen". Die griechische Regierung „verurteilt
diese weiteren blutigen Zwischenfall des Teufelskreises der Gewalt
im Libanon, den wir schon seit mehr als einen halben Monat als
Zeugen beiwohnen". Griechenland habe vom ersten Augenblick an eine
sofortige Beendigung dieses Krieges gefordert.
ert. Nun sei eine sofortige
Beendigung der kriegerischen Handlungen „zwingender denn je". Die
Internationale Staatengemeinschaft sei dazu aufgerufen, ihrer
Verantwortung gerecht zu werden. Verurteilt wurden die Vorkommnisse
im Libanon auch von den Oppositionsparteien des Landes.
Der Vorsitzende der PASOK, Jorgos Papandreou, warf der Regierung in einer Rede, die er auf der Insel Zakynthos hielt, vor, dass diese den Ereignissen „unbeteiligt" zusehe. Der Krieg im Libanon müsse mit Hilfe der Internationalen Staatengemeinschaft unverzüglich beendet werden.
Der Vorsitzende der PASOK, Jorgos Papandreou, warf der Regierung in einer Rede, die er auf der Insel Zakynthos hielt, vor, dass diese den Ereignissen „unbeteiligt" zusehe. Der Krieg im Libanon müsse mit Hilfe der Internationalen Staatengemeinschaft unverzüglich beendet werden.