Griechenland / Athen. Auf einem offiziellem Staatsbesuch in
Griechenland befindet sich seit gestern der albanische
Ministerpräsident Sali Berisha. Während einer Veranstaltung in der
Athener Industrie- und Handelskammer betonte Berisha die sehr guten
wirtschaftlichen Beziehungen der beiden Länder und die guten
Aussichten auf einen weiteren Ausbau. Der bilaterale Handel beläuft
sich derzeit auf mehr als 360 Mio. Euro.
Allein die griechischen
Banken halten einen Anteil von 17,5 % im albanischen Bankensektor.
Über die griechische Minderheit in Albanien sagte Berisha, dass er
gewillt sei, sich für die Sicherung und Konsolidierung ihrer Rechte
sowie auch für die Rechte anderer Minderheiten einzusetzen. Heute
trifft sich Berisha mit Staatspräsident Karolos Papoulias sowie mit
Ministerpräsident Kostas Karamanlis und dem Vorsitzenden der PASOK,
Jorgos Papandreou. Regierungssprecher Theodoros Roussopoulos
betonte, dass dieser Besuch den „sehr guten" bilateralen
Beziehungen „neuen Schwung" verleihe