Der Außenminister der FYROM, Antonio Milososki, erklärte seinerseits, dass sein Land mit der Entscheidung der Umbenennung des Flughafens keine hintergründigen Absichten verfolge. Es handle sich „auch nicht um den Versuch, eine internationale historische Persönlichkeit, die in vielen Ländern geschätzt wird, für sich zu monopolisieren.\" Griechenland, so der FYROM-Außenminister, möge die Umbenennung des Flughafens „nicht als Provokation betrachten\". Der mazedonische Feldherr gehöre der gesamten Menschheit „und nicht nur ausschließlich einem Land oder einer Nation\".
Bereits vor Weihnachten hatte der Präsident der FYROM, Branko Crvenkovski, in seiner jährlichen Ansprache vor dem Parlament erklärt, dass man gute Beziehungen zu Griechenland wünsche. Allerdings könne man nicht den in der Verfassung festgelegten Namen des Landes ändern.
Hintergrund für die ablehnende Haltung Athens, das Nachbarland unter dem Namen \"Republik Mazedonien\" anzuerkennen, sind Befürchtungen, dass es dadurch zu territorialen Ansprüchen in der gleichnamigen nordgriechischen Provinz Makedonien kommen könnte.