Griechenland / Athen. Der Namensstreit mit der Früheren
Jugoslawischen Republik Mazedonien (FYROM) sei „künstlich". Dies
hat der Verantwortliche für den Bereich Außenpolitik der großen
Oppositionspartei PASOK, Thodoros Pangalos, in einem Interview mit
dem Radiosender 9,84 festgestellt. Das Thema habe der frühere
griechische Außenminister Antonis Samaras 1992 auf die Bühne
gerufen, so die Kritik von Pangalos, der unter der PASOK ebenfalls
das Amt des Außenministers inne hatte. Seiner Ansicht nach könne
man anderen Völkern und Staaten nicht vorschreiben, wie sie sich
nennen sollen.
len. „Es gibt kein Copyright
für Namen. Es gibt kein Copyright für Ideen", so der
PASOK-Politiker wörtlich. Allerdings brachte er sein Unverständnis
darüber zum Ausdruck, dass sich ein anderes Volk an der
griechischen Vergangenheit festhalte.