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Verbaler Schlagabtausch in der Namensfrage

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Griechenland / Athen. Außenministerin Dora Bakojanni kommentierte am Sonntag jüngste Äußerungen des Premierministers der früheren jugoslawischen Republik Mazedonien (FYROM) Nikola Gruevski zur Lösung der Namensfrage als „völlig provokant" und „unversöhnlich". Sie hob hervor, dass Gruevski an seiner Strategie festhalte, „die Verhandlungen zu untergraben". Letzterer hatte am Samstag geäußert, dass die seit 17 Jahren ungelöste „Namensfrage" daher rühre, dass „Griechenland tiefe und große Probleme hat" und das Land alle zwei Wochen von einem „großen Skandal" erschüttert werde. Einige der jüngst von UNO-Sondervermittler Matthew Nimetz präsentierten Ideen bezeichnete Gruevski als „interessant" und man habe diese analysiert.
ysiert. Gleichzeitig stellte er aber fest, dass ein neuer Name für sein Land „inakzeptabel" sei. In seiner Verfassung hat das Land den Namen „Republik Mazedonien" festgelegt.
Seitens der großen Oppositionspartei PASOK hieß es, dass Gruevski mit seinen Worten „die Auffassung aller griechischen Parteien bestätigt, dass er die Gespräche im Rahmen der UN behindern will." Es sei offensichtlich, dass die „nationalistische Spirale" der Regierung in Skopje die Wahrscheinlichkeit verringere, zu einer Lösung zu kommen. (Griechenland Zeitung / af)
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