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Hochwasser am Evros – schwerste Überschwemmungen seit 2015 Tagesthema

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Unser Archivfoto (© Eurokinissi) zeigt SYRIZA-Chef Sokratis Famellos während einer Parlamentsvollversammlung und einer Diskussion im Jahr 2023 über Maßnahmen zum Wiederaufbau der Regionen Thessalien und Evros – im Zusammenhang mit Naturkatastrophen und Überschwemmungen. Unser Archivfoto (© Eurokinissi) zeigt SYRIZA-Chef Sokratis Famellos während einer Parlamentsvollversammlung und einer Diskussion im Jahr 2023 über Maßnahmen zum Wiederaufbau der Regionen Thessalien und Evros – im Zusammenhang mit Naturkatastrophen und Überschwemmungen.

Seit Tagen kämpft die nordostgriechische Grenzregion am Evros mit massiven Überschwemmungen. Mehr als 15.000 Hektar Ackerland stehen unter Wasser. Während der Pegel langsam sinkt, entbrennt eine politische Debatte über Verantwortungen und Versäumnisse.

Der nordgriechische Evros-Fluss (bulgarisch: Mariza) ist über die Ufer getreten. Hintergrund sind kräftige Schnee- und Regenfälle im nördlichen Nachbarland Bulgarien. Dem staatlichen Radio- und Fernsehsender ERT zufolge stehen bereits mehr als 15.000 Hektar landwirtschaftlich angebauter Flächen unter Wasser. Dies ist mit schweren Einbußen für die vor Ort ansässigen Landwirte verbunden. CNN Greece zufolge handle es sich um die schlimmsten Überschwemmungen in der Region seit zehn Jahren. Am Dienstag (24.2.) wurde zum siebten Tag in Folge ein „Red-Code“ ausgelöst: Alarmzustand. In Pythio etwa hatte das Hochwasser bereits die Bahngleise und die ersten Häuser der Ortschaft erreicht. Zeitweise sei das Wasser um bis zu sieben Meter über die Ufer getreten. Seit Dienstag ist zum Glück ein leichter Rückgang des Pegels des Flusses Evros zu verzeichnen.Aus den Reihen der Oppositionspartei SYRIZA kommentierte Parteichef Sokratis Famellos, dass nicht die extremen Wetterbedingungen Schuld an den Überschwemmungen tragen würden, sondern die Regierung unter Premierminister Kyriakos Mitsotakis. Im Mittelpunkt steht dabei eine Vereinbarung mit dem Nachbarland Bulgarien, was die Nutzung des Wassers aus dem Evros- und dem Ardas-Fluss betrifft. Außerdem führe „das Fehlen moderner Infrastruktur dazu, dass es im Sommer zu Dürre kommt – während Regenfälle im Winter zur Bedrohung werden“. Famellos kritisierte außerdem: „Mit anderen Worten: Fehlende politische Abstimmung und mangelhafte Infrastruktur sorgen dafür, dass das Wassermanagement nicht funktioniert – es gibt zu wenig Wasser, wenn man es braucht, und ein zu hohes Risiko, wenn es stark regnet.“ (Griechenland Zeitung / eh)

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