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Motorradfahrer ohne Helm: Polizei registriert über 1.000 Verstöße

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Archivfoto (© Eurokinissi) Archivfoto (© Eurokinissi)

Mehr als 1.000 Verstöße gegen die Helmpflicht für Motorradfahrer hat die Polizei innerhalb einer Woche registriert. Trotz intensiver Kontrollen bleibt die Quote weiterhin hoch. Die Behörden verschärfen daher den Druck – und setzen zugleich auf Aufklärung, um das Sicherheitsbewusstsein im Straßenverkehr nachhaltig zu verändern.

„Ein Helm ist kein Accessoire – er ist Verantwortung, die Leben rettet.“ Mit diesen Worten macht das Bürgerschutzministerium auf die Kampagne „Null Toleranz gegenüber dem Verzicht auf Schutzhelme“ aufmerksam. Im Zeitraum vom 13. bis 19. April 2026 wurden insgesamt 17.332 Kontrollen durchgeführt. Dabei stellten die Beamten 1.251 Verstöße fest – darunter 54 bei Beschäftigten im Lieferdienst – sowie 104 Verstöße bei Soziusfahrern. Regional betrachtet wurden die meisten Verstöße in Attika (644) erfasst. Die wenigsten Verstöße wurden in Westmakedonien registriert: Dort wurde lediglich ein Fall bekannt.Für Verstöße gegen die Helmpflicht sieht die neue Regelung empfindliche Strafen vor: Zweiradfahrer müssen mit einem Bußgeld von 350 Euro sowie dem Entzug der Fahrerlaubnis für 30 Tage rechnen – dies gilt auch, wenn sie nicht für die Sicherheit ihrer Mitfahrer sorgen. Zudem werden auch die Soziusfahrer persönlich zur Verantwortung gezogen und müssen ebenfalls 350 Euro bezahlen, wenn sie auf das Tragen von Schutzhelmen verzichten. Für Fahrer leichter Elektrofahrzeuge beträgt das Bußgeld 30 Euro. Richtig teuer wird es bei Wiederholungsverstößen: Dann werden die Sanktionen für die Betreffenden deutlich verschärft.In einer Mitteilung heißt es: „Die Kampagne zielt jedoch nicht in erster Linie auf Bestrafung ab, sondern auf ein Umdenken: Das Tragen eines zertifizierten Helms soll als grundlegende Maßnahme für den Schutz des Lebens selbstverständlich werden.“ (Griechenland Zeitung / Elisa Hübel)

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