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Neue Dynamik für die griechisch-französische Sicherheitskooperation

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Unser Foto (© Eurokinissi) entstand während des Treffens zwischen Premierminister Kyriakos Mitsotakis (l.) und dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron in Athen. Unser Foto (© Eurokinissi) entstand während des Treffens zwischen Premierminister Kyriakos Mitsotakis (l.) und dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron in Athen.

Der jüngste Besuch des französischen Präsidenten Emmanuel Macron in Athen unterstrich die enge Zusammenarbeit zwischen Griechenland und Frankreich. Beide Länder bekräftigten ihre strategische Partnerschaft vor allem in den Bereichen Verteidigung, Sicherheit und Innovation und vereinbarten eine weitere Vertiefung der bilateralen Kooperation.

Mit dem zweitätigen offiziellen Besuch des französischen Präsidenten Emmanuel Macron am Freitag und Samstag (25./25.4.) wurde die bestehende Allianz zwischen Griechenland und Frankreich weiter gestärkt. Erneuert wurde ein griechisch-französischer Partnerschaftsvertrag bezüglich der Kooperation in den Bereichen Verteidigung und Sicherheit. Der Vorläufer dieser Vereinbarung war bereits 2021 in Paris unter Dach und Fach gebracht worden. Beschlossen wurde außerdem eine Absichtserklärung über eine bilaterale Zusammenarbeit im Innovationsbereich, die auch den Verteidigungssektor mit einschließt.Griechenland ist ein wichtiger Abnehmer französischer Rüstungsgüter. Dazu zählen etwa Kampfjets des Typs Rafale sowie Fregatten des Typs Belharra. Zudem zieht Athen in Betracht, auch französische U-Boote des Typs Barracuda zu kaufen. 

Historische und kulturelle Bezüge

Staatspräsident Konstantinos Tassoulas schätzte ein, dass der Macron-Besuch „die historischen Bindungen unserer Länder sowie die lange Beziehung der Freundschaft und Zusammenarbeit zwischen uns besiegelt“. Er bedankte sich für den Beitrag und die Beteiligung Frankreichs und anderer europäischer Länder als Reaktion auf das Ersuchen Zyperns um militärische Unterstützung, nachdem eine britische Militärbasis, die sich im Inselstaat befindet, von einer Drohne iranischer Bauart angegriffen worden war. Zudem hob das griechische Staatsoberhaupt bilateral Gemeinsamkeiten hervor: „Seit der Antike und der Gründung griechischer Städte an den französischen Mittelmeerküsten, wie Marseille und Nizza, bis hin zur Renaissance, als Frankreich Flüchtlinge, Gelehrte, Künstler und Kaufleute aufnahm, die nach der Eroberung Konstantinopels der osmanischen Herrschaft entkommen waren, haben die Griechen das griechische Geistesleben, die Künste und die Wissenschaften in ihren vielfältigen historischen Ausprägungen nach Frankreich vermittelt.“Macron sprach anschließend von einer „strategischen Allianz“. Dadurch würden die Bereiche Verteidigung und Sicherheit gestärkt. Impulse erhalte auch der Bereich der Kultur, wo man „selbstverständlich bereits eine lange Zusammenarbeit“ habe. Ergänzt werde diese in der Forschung, der Wissenschaft, dem Wirtschaftsleben und dem Bereich der Energie.

Politische Einordnung des Besuchs

Premierminister Mitsotakis beschrieb Macron als einen „langjährigen europäischen Verbündeten und Partner sowie einen echten Freund unseres Landes“. Griechenland erwartet in den kommenden Monaten zwei weitere Fregatten des Typs Belh@rra – die „Nearchos“ und die „Formion“ – die aus Frankreich geliefert werden. 2028 soll dann die „Themistoklis“ übergeben werden, erklärte Mitsotakis. „Auch die Fähigkeiten der griechischen Luftwaffe wurden wesentlich gestärkt durch die Lieferung und den operativen Einsatz von 24 Rafale-Kampfflugzeugen“. Macron bezeichnete seinerseits Griechenland als „Modell wirtschaftlichen Fortschritts“. Er konstatierte: „Wir haben eine Vision zur Stärkung der Unabhängigkeit Europas, Partnerschaften mit anderen Ländern aufzubauen.“ (Griechenland Zeitung / Elisa Hübel)

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