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Forderung nach deutschen Reparationszahlungen am 1. Mai

Unser Foto (© Eurokinissi) entstand am ersten Mai auf dem Schießplatz von Kaisariani. Unser Foto (© Eurokinissi) entstand am ersten Mai auf dem Schießplatz von Kaisariani.

Oppositionschef Nikos Androulakis von der sozialdemokratischen PASOK und die Vorsitzende der Partei Plevsi Eleftherias Zoi Konstantopoulou besuchten angesichts des Maifeiertags den Schießplatz von Kaisariani in der Nähe von Athen.

Dort waren am 1. Mai 1944 während der deutschen Besatzung Griechenlands im II. Weltkrieg 200 politische Gefangene – vornehmlich Kommunisten – hingerichtet worden. Androulakis stellte dazu fest: „Wir befinden uns auch in diesem Jahr an diesem Märtyrerort, wo vor 82 Jahren 200 griechische Patrioten den Waffen der Nazis gegenüberstanden und sich für die Freiheit des Vaterlandes opferten.“ Dabei erinnerte er daran, dass kürzlich zahlreiche Fotos von dieser Hinrichtung in die Öffentlichkeit gedrungen sind. Die Aufnahmen wurden anschließend zum nationalen Denkmal erklärt. Diese Fotos geben seltene Einblicke in die Zeit der deutschen Besatzung Griechenlands im II. Weltkrieg – aus der Perspektive der Täter.Konstantopoulou, die 2015 als Parlamentspräsidentin tätig war, stellte fest: „Wir vergessen nicht, dass wir diesen Menschen gegenüber verpflichtet sind.“ Dabei sprach sie auch die Forderung nach deutschen Reparationen an, die als „Entschädigung und Wiedergutmachung für die internationalen Verbrechen, die die Nazis gegen unser Land und unser Volk begangen haben“, zu verstehen seien. (Griechenland Zeitung / eh)

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