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Premierminister stellt nationalen Schutzmechanismus für Haustiere bei Naturkatastrophen in Griechenland vor Tagesthema

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Unser Foto (© Pressebüro des Ministerpräsidenten) zeigt Premierminister Mitsotakis am Montag (15.6.) in Galatsi. Unser Foto (© Pressebüro des Ministerpräsidenten) zeigt Premierminister Mitsotakis am Montag (15.6.) in Galatsi.

Der griechische Premierminister Kyriakos Mitsotakis hat am Montag (15.6) in der Athener Gemeinde Galatsi einen sogenannten „Nationalen Mechanismus zum Schutz von Haustieren bei Naturkatastrophen“ vorgestellt.

Die Veranstaltung fand im neu eingerichteten Aufnahmezentrum für betroffene Tiere statt, das künftig als zentrale Anlaufstelle bei Krisensituationen dienen soll.
Mitsotakis wurde bei seiner Ankunft vom Innenminister Thodoris Livanios und dem stellvertretenden Minister Vasilis Spanakis empfangen. Anschließend ließ er sich von der Gründerin der Tierschutzorganisation Dogs’ Voice, Eleni Dede, durch die Einrichtung führen. Dabei besichtigte er unter anderem Bereiche zur Triage und Wiederzusammenführung von Tieren, eine tierärztliche Station sowie das Koordinationszentrum. Zudem informierte er sich über die Abläufe bei Rettungseinsätzen im Katastrophenfall.
Der Premierminister sprach auch mit Freiwilligen und wurde über Adoptionsverfahren für gerettete Tiere informiert. In seiner anschließenden Rede betonte Mitsotakis, dass der neue Mechanismus aus den Erfahrungen großer Naturkatastrophen – insbesondere verheerender Waldbrände – entstanden sei. Was zunächst aus Initiativen der Zivilgesellschaft hervorgegangen sei, habe nun seinen Weg in staatliche Strukturen gefunden und sei institutionalisiert worden.
Er bezeichnete das neue Zentrum in Galatsi als wichtigen Schritt, da es erstmals eine dauerhafte Infrastruktur für die Aufnahme, Identifizierung, Pflege und Wiedervereinigung von Haustieren im Katastrophenfall biete. Der Premier hob zudem hervor, dass der Erfolg des Projekts auf der Zusammenarbeit zwischen Staat und Zivilgesellschaft beruhe. Besondere Anerkennung brachte der Regierungschef gegenüber der Sonderbeauftragten für Tierschutz sowie zahlreichen Tierschutzorganisationen zum Ausdruck, die maßgeblich an der Umsetzung beteiligt gewesen seien. Auch die Einrichtung eines institutionalisierten Dialogs zwischen Staat und Organisationen sei ein wichtiger Fortschritt. Abschließend dankte der Mitsotakis den Freiwilligen von Dogs’ Voice und weiteren Organisationen ausdrücklich. Ohne ihr Engagement wäre der Aufbau des neuen Systems nicht möglich gewesen. Der Mechanismus solle künftig schrittweise im gesamten Land ausgebaut werden. (Griechenland Zeitung / Elisa Hübel)

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