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Griechenlands Regierung schließt eine 13. Monatsrente aus Tagesthema

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Beispielfoto (© Eurokinissi) Beispielfoto (© Eurokinissi)

Eine 13. Monatsrente und ein 13. Monatsgehalt im öffentlichen Dienst sind in Griechenland derzeit nicht geplant. Die Regierung verweist auf die hohen Kosten und bereits beschlossene Entlastungsmaßnahmen. Gleichzeitig zeigen neue Daten deutliche Unterschiede zwischen den Renten von Staatsbediensteten und Beschäftigten der Privatwirtschaft.

Rentner und Beschäftigte im öffentlichen Dienst in Griechenland werden vorerst weder eine 13. Monatsrente noch ein 13. Monatsgehalt erhalten. Das betonte der kürzlich vereidigte Staatssekretär im Ministerium für Nationale Wirtschaft und Finanzen, Dimitris Markopoulos, in dieser Woche in einem Interview. Die damit verbundenen jährlichen Kosten würden sich auf insgesamt rund vier Milliarden Euro belaufen. Zum Vergleich verwies er auf das im September auf der Internationalen Messe Thessaloniki (DETH) vorgestellte soziale Maßnahmenpaket, das mit einem Volumen von 1,7 Milliarden Euro als eines der umfangreichsten und großzügigsten der vergangenen Jahre gilt.

Unterstützung von Rentnern
Markopoulos erinnerte zudem an bereits beschlossene Maßnahmen zur Unterstützung von Rentnern. Dazu zählen Eingriffe bei der sogenannten „persönlichen Differenz“, die Einmalzahlung von 300 Euro für rund 85 Prozent der Rentenbeziehenden mit Gesamtkosten von 560 Millionen Euro sowie Rentenerhöhungen von insgesamt 16 Prozent seit 2023. Zugleich betonte er die Notwendigkeit, auch Selbstständige, Beschäftigte in der Privatwirtschaft und weitere Berufsgruppen zu unterstützen. Dies bedeute jedoch nicht, dass es künftig keine weiteren Entlastungsmaßnahmen für Rentner oder Beschäftigte des öffentlichen Dienstes geben werde. Entscheidungen müssten jedoch realistisch und auf einer soliden finanziellen Grundlage getroffen werden.

Deutliche Unterschiede
Unterdessen berichtete die Wirtschaftszeitung Naftemporiki, dass die Renten von neu pensionierten Staatsbediensteten im Durchschnitt um 45,78 Prozent beziehungsweise 644,23 Euro über jenen von Ruheständlern aus der Privatwirtschaft liegen. Neurentner aus der Privatwirtschaft erhalten demnach im Schnitt 763 Euro monatlich, während ehemalige Staatsbedienstete durchschnittlich auf 1.407,23 Euro kommen. (Griechenland Zeitung / Elisa Hübel)

 

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