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Griechenland setzt auf Österreichs Erfahrungen im Bergtourismus Tagesthema

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Unser Foto (© Pressestelle des griechischen Tourismusministeriums) zeigt Tourismusministerin Olga Kefalogianni bei ihrem offiziellen Besuch in Österreich. Unser Foto (© Pressestelle des griechischen Tourismusministeriums) zeigt Tourismusministerin Olga Kefalogianni bei ihrem offiziellen Besuch in Österreich.

Tourismusministerin Kefalogianni hat in dieser Woche Österreich einen offiziellen Besuch abgestattet. Im Fokus ihres Besuchs standen die touristische Aus- und Weiterbildung sowie die strategische Rolle des Bergtourismus für eine nachhaltige Entwicklung.

Griechenland möchte von Österreich in Sachen Bergtourismus einiges lernen. In dieser Woche absolvierte Tourismusministerin Olga Kefalogianni einen offiziellen Besuch in Salzburg. Eingeladen worden war sie von der Staatssekretärin für Energie, Startups und Tourismus im Bundesministerium für Wirtschaft, Energie und Tourismus Εlisabeth Zehetner. Das Treffen fand am Rande der bilateralen Gespräche zwischen dem griechischen Ministerpräsidenten Kyriakos Mitsotakis und dem österreichischen Bundeskanzler Christian Stocker statt, der zur Eröffnung der Salzburger Festspiele nach Österreich gereist war.

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Kefalogianni zeigte sich vor allem an der touristischen Aus- und Weiterbildung sowie an der strategischen Bedeutung des Bergtourismus als Säule einer nachhaltigen Entwicklung interessiert. Sie unterstrich, dass der Bergtourismus wesentlich dazu beitragen könne, „lokale Gemeinschaften zu stärken, das Natur- und Kulturerbe zu schützen und die Widerstandsfähigkeit gegenüber dem Klimawandel zu erhöhen“. Beide Seiten bekräftigten ihren Willen, ihre Zusammenarbeit durch den Austausch von Fachwissen und bewährten Verfahren in der Tourismusausbildung, bei der Gewinnung qualifizierter Fachkräfte sowie bei der Entwicklung moderner Standards für den Bergtourismus zu stärken.

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Kefalogianni besuchte zudem die renommierte Ausbildungsstätte für Tourismus- und Hotellerieberufe Salzburg Klessheim, das österreichische Arbeitsmarktservice (AMS) und die bekannte Tourismusregion Saalfelden Leogang.
Die Ministerin informierte sich über das Entwicklungsmodell dieser touristischen Destination, „das auf nachhaltigem Wachstum, der Stärkung der lokalen Identität sowie einem umfassenden Tourismusangebot für alle vier Jahreszeiten beruht“.

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Bereits im Vorfeld der Reise nach Österreich hatten Kefalogianni und Tourismus-Staatssekretärin Anna Karamanli in Athen mit der Präsidentin des Verbandes der Griechischen Tourismusunternehmen (SETE), Agapi Smpokou, über die Weiterentwicklung der Tourismusausbildung beraten. Ziel ist eine engere Verbindung zwischen Ausbildung und den aktuellen Anforderungen des Arbeitsmarktes. Im Mittelpunkt standen die Umwandlung der höheren Tourismus-Fachschulen in experimentelle Ausbildungseinrichtungen sowie die Modernisierung von Lehrprogrammen, Ausbildungsqualität und Praxisangeboten. Auch die Entwicklungen auf dem touristischen Arbeitsmarkt und die praktische Ausbildung in Unternehmen wurden thematisiert. (Griechenland Zeitung / Elisa Hübel)

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