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Marfin-Bank-Brandanschlag: 46-jährige Griechin nach internationalem Haftbefehl ausgeliefert

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Unser Archivfoto (© Eurokinissi) entstand vor der Marfin-Bank. Unser Archivfoto (© Eurokinissi) entstand vor der Marfin-Bank.

Eine 46-jährige griechische Staatsbürgerin wurde am Donnerstag (7.8.) auf Grundlage eines internationalen Haftbefehls von Großbritannien nach Griechenland ausgeliefert.

Vorgeworfen wird ihr am 5. Mai 2010 an einem Angriff auf eine Filiale der Marfin-Bank in der Athener Stadiou-Straße beteiligt gewesen zu sein. Nachdem eine Gruppe vermummter Chaoten die Glasfassade des Gebäudes eingeschlagen hatte, wurde im Bankgebäude mit Hilfe eines Brandbeschleunigers ein Feuer gelegt. Dabei kamen drei Menschen ums Leben.
Der Vorfall ereignete sich im Umfeld einer Massenkundgebung gegen drohende Spar- und Reformmaßnahmen. Hintergrund war die damals ausgebrochenen Finanz- und Wirtschaftskrise. Die Verdächtige hatte im Vorfeld erklärt, ihre Aussage zu Protokoll geben zu wollen und machte deutlich, dass sie unschuldig sei. Im Zuge des gleichen Falls wurden zwei Männer im Alter von 41 Jahren verhaftet. Der eine soll die Operation geleitet haben und der zweite soll die Glasfassade des Gebäudes zerbrochen haben. Die 46-Jährige lebte bisher in Großbritannien und hat dort eine Familie mit zwei Kindern gegründet. (Griechenland Zeitung / eh)

Die Griechenland Zeitung berichtete: Haftbefehle nach tödlichem Bankanschlag vor 16 Jahren: „Keine Demokratie ohne Rechtsprechung“

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