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Ein Gesetz, das es homosexuellen Paaren künftig gestattet, standesamtlich zu heiraten, passierte am Donnerstag (15.2.) das Parlament. Von den 300 Abgeordneten waren 254 anwesend. Von ihnen votierten 176 mit „Ja“, 76 mit „Nein“ und zwei der Anwesenden enthielten sich der Stimme.

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Eine Gesetzesnovelle, die es homosexuellen Paaren erlauben soll, standesamtlich zu heiraten, wurde am Montag (5.2.) im Parlament eingebracht. Die Abstimmung in der Vollversammlung soll am 15. Februar erfolgen.

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Am Strand von Eressos auf Lesbos schlossen am Donnerstag zwei Britinnen den Bund der Ehe. Der Ort war bewusst gewählt, denn es handelt sich um den Geburtsort der klassischen Dichterin Sappho (ca. 630-570 v. Chr.), nach der die Liebe zwischen Frauen als „sapphische“ oder „lesbische“ Liebe bezeichnet wird. Seit Jahren schon ist Eressos ein Wallfahrtsort für homosexuelle Frauen.

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Auf Kreta haben sich dieser Tage zahlreiche orthodoxe Kirchenoberhäupter zu einem Konzil zusammengefunden. Es handelt sich um ein historisches Ereignis, ist es doch das erste Treffen dieser Art seit rund 1000 Jahren.

Bis zum kommenden Montag, dem 27. Juni, tagt noch der Heilige und Große Rat der orthodoxen Kirche. Ort der Begegnung ist Kolymbari bei Chania auf Kreta. Erörtert wird die Rolle bzw. die Mission der Orthodoxie in der modernen Welt. Zu den einzeln aufgelisteten Themenfeldern gehören sowohl die Wirtschaftskrise als auch der Klimawandel, Kriege, die Flüchtlingsproblematik und die Kluft zwischen Arm und Reich. Ebenfalls besprochen wurde das Thema der gleichgeschlechtlichen Ehe. Allerdings vermuten Beobachter eher, dass die orthodoxe Kirche auch in naher Zukunft den Standpunkt vertreten wird, dass nur eine Ehe zwischen Mann und Frau als „Normalität“ zu betrachten bzw. statthaft sei.

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Das Appellationsgericht Rhodos hat die Berufungen gegen die Annullierung von zwei Ehen gleichgeschlechtlicher Paare abgelehnt. Die Eheschließungen hatte im Sommer 2008 der Bürgermeister der Kleininsel Tilos, Tassos Aliferis, vorgenommen. Er hatte sich dabei auf das Gesetz zur Zivilehe berufen, welches nirgendwo vorschreibe, dass die Ehepartner anderen Geschlechts sein müssten. Dennoch wurde die Ehe vom Landgericht Rhodos annulliert, und auch das Berufungsgericht sah trotz der Einhaltung aller Formalien keinen Anlass, die Ehen zu legalisieren. Nun sieht sich Bürgermeister Aliferis womöglich mit einer Klage wegen Amtsmissbrauchs konfrontiert.
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