Eine „weitere historische Zeitung“ hat geschlossen. Mit diesen Worten reagierte die Journalistengewerkschaft ESIEA auf die Einstellung der täglichen Ausgabe der Zeitung „Ethnos“. Das letzte Blatt der 1913 gegründeten Zeitung erscheint am Mittwoch (31.7.). Die tägliche Auflage lag bei 2.500 Exemplaren. Nach wie vor wird aber die Wochenendausgabe mit einer Auflage von rund 18.000 an den griechischen Kiosken angeboten. Bestehen bleibt auch die Präsenz im Internet.

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Eine Investorengruppe erhielt am Montag den Zuschlag von 67 % der Aktien des Hafens von Thessaloniki (OLTh). Die Pachtzeit läuft bis 2051; dafür ist zunächst eine Summe von 231,9 Millionen Euro zu zahlen, weitere 180 Mio. werden in den kommenden Jahren fällig. Neuer Verwalter ist die Münchner „Deutsche Invest Equity Partners GmbH“ gemeinsam mit der „Terminal Link SAS“, die eine Tochtergesellschaft des französischen Schifffahrts- und Logistikunternehmens CMA ist.

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Die griechische Regierung will die Fernsehlandschaft in Griechenland maßgeblich neu gestalten. Zahlreiche TV-Sender sollen geschlossen werden. An ihrer Stelle sollen lediglich vier neue entstehen. Die erste Phase für die Vergabe dieser vier TV-Lizenzen für die landesweite Ausstrahlung von Programmen „allgemeinen Inhaltes“ wurde am Dienstag beendet. Im Spiel sind derzeit noch sieben Sender bzw. Firmen, die eine TV-Station gründen bzw. betreiben wollen. Es handelt sich um Skai, Star, Ant1, Alpha, E, Ntv sowie um die Unternehmen TPK MAE und Alter Ego MME. Nicht weiter gekommen ist der gestandene „Mega Channel“ sowie ein zyprisches Unternehmen.

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