Donnerstag, 17. November 2005 02:00

Einladung für Erzbischof in den Vatikan

Griechenland / Athen. Eine Einladung in den Vatikan wurde am Mittwoch Erzbischof Christodoulos von Papst Benedikt übermittelt. Überreicht wurde die Einladung vom Leiter der Vatikansbibliothek, Kardinal Turan während einer Veranstaltung im Byzantinischen Museum in Athen. In der Einladung des Papstes heißt es, dass man damit einen „neuen Weg der Verbrüderung und der Zusammenarbeit" gehen möchte. Einer Frage von Journalisten, ob Christodoulos der Einladung nachkommen werde, entging dieser indirekt mit der Gegenfrage: „Werden Sie mir die Reisekosten bezahlen?
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Mittwoch, 16. November 2005 02:00

Griechen sind die gläubigsten Europäer

Griechenland / Athen. Die Griechen sind die gläubigsten Europäer. Und auf der Weltrangliste in Sachen religiöser Gläubigkeit belegen die Griechen immerhin noch Rang acht. Dies geht aus einer weltweiten Umfrage hervor, die die renommierten Meinungsforschungsinstitute TNS ICAP und Gallup International gemeinsam erarbeiteten. Spitzenreiter ist Ghana, wo 96 Prozent der Menschen gläubig sind, es folgt Nigeria mit 94 Prozent.
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Griechenland / Athen. Die Frage des Eintrages der Religionszugehörigkeit in den Personalausweisen möchte der Metropolit von Kalavryta, Amvrosios, wieder aufrollen. Erzbischof Christodoulos müsse dieses Thema dem Premier unterbreiten, so Amvrosios heute Morgen in einer Fernsehsendung. Unter der früheren PASOK-Regierung war ein Gesetz verabschiedet worden, die Angabe der Religionszugehörigkeit in den Personalausweisen verstöß gegen den Datenschutz.
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Griechenland / Athen. Die Funktion eines Brückenkopfes zwischen Europa und dem Islam könnte das Ökumenische Patriarchat von Konstantinopel einnehmen. Das erklärte Patriarch Bartholomäos heute morgen während eines Besuches in London. Gleichzeitig setzte sich der Patriarch abermals für den europäischen Kurs der Türkei ein. Er sei überzeugt, dass dies ein Gewinn für Europa sei.
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Griechenland / Athen. Zu den Protestaktionen der rechtsextremen türkischen Organisation „Graue Wölfe" vor dem Amtssitz des Patriarchen von Konstantinopel in Istanbul, erklärte Patriarch Bartholomäos, dass sich diese nicht nur gegen das Patriarchat oder die Minderheiten in der Türkei richten. Gerichtet seien diese Proteste vielmehr auch gegen die europäische Perspektive der Türkei. Angegriffen würde damit der türkische Premier Recep Tayyip Erdogan, der sein Land in die Reihen der Europäischen Union führen möchte. Durch diesen Prozess werde andererseits bei bestimmten Kreisen Nationalismus und Fanatismus geweckt.
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