Griechenland / Athen. Die Frage der Trennung von Staat und Kirche steht für die Heilige Synode der orthodoxen Kirche Griechenlands nicht auf der Tagesordnung. Das erklärte Amvrosios, Sprecher der Heiligen Synode und Metropolit von Patras. Er verwies darauf, dass sich sowohl der Premier als auch die verantwortlichen Minister klar zu dieser Frage geäußert hätten. Einem heute veröffentlichten Bericht der Tageszeitung „To Vima" zufolge sollen Regierungsvertreter wie Erziehungsministerin Marietta Jannakou-Koutsikou, Regierungssprecher Thodoros Roussopoulos und ND-Sekretär Evangelos Meimarakis dem Erzbischof versichert haben, dass die angekündigte Verfassungsänderung keine Änderungen am Verhältnis zwischen Staat und Kirche vorsehe.
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Griechenland / Athen. Ende Februar soll der frühere Geistliche Apostolos Vavylis nach Griechenland ausgeliefert werden, wo er eine siebenjährige Haftstrafe zu verbüßen hat. Verhaftet worden war Vavylis in Italien, wo er bereits vor Jahren in Abwesenheit wegen Drogenhandels verurteilt worden war. In Athen muss sich Vavylis vor Gericht wegen verschiedener Delikte verantworten. Dazu zählen Verrat von Staatsgeheimnissen, Betrug, Fälschung und ähnliches.
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Griechenland / Athen. Dem orthodoxen Erzbischof von ganz Amerika, Dimitrios, verlieht Staatspräsident Karolos Papoulias gestern in Athen den „Großen Phönix-Orden". Papoulias erklärte bei der Ordensverleihung, dass dies „ein kleiner Dank" für all das sei, was der Erzbischof „für das Griechentum in Amerika getan hat". Gelegenheit für die Ordensverleihung war ein Zwischenstopp in Athen. Dimitrios hatte am Wochenende dem Vatikan in Rom einen Besuch abgestattet.
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Donnerstag, 15. Dezember 2005 02:00

Erzbischof zur Trennung von Staat und Kirche

Griechenland / Athen. Eine Volksabstimmung wird die Heilige Synode der griechisch-orthodoxen Kirche fordern, falls der kürzlich im Parlament unterbreitete Vorschlag zur Trennung von Staat und Kirche auf Akzeptanz stoßen sollte. Allerdings kam Erzbischof Christodoulos am Mittwoch während der Sitzung der Ständigen Heiligen Synode zur Einschätzung, dass derartige Vorschläge weder die Unterstützung der regierenden Nea Dimokratia noch der großen Oppositionspartei PASOK fänden. Zur Eintragung der Religionszugehörigkeit in die Personalausweise meinte der Erzbischof, dass diese Frage „weiterhin offen" sei. Er habe deshalb beim Premier schon dreimal vorgesprochen.
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Dienstag, 13. Dezember 2005 02:00

Patriarch von Jerusalem zu Besuch in Athen

Griechenland / Athen. Der neu gewählte Patriarch von Jerusalem, Theófilos, traf sich heute in Athen mit dem Staatssekretär Panagiotis Skandalákis im Außenministerium. . Gesprächsgegenstand waren vor allem wirtschaftliche Probleme, mit denen das Patriarchat konfrontiert ist. Außerdem traf sich der Patriarch heute Mittag auch mit Parlamentspräsidentin Anna Psarouda-Benáki.
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