Der kommende Sonntag ist der Ostersonntag, das wichtigste kirchliche Fest für Griechenland. Auch viele Politiker werden außerhalb Athens ihre Osterferien verbringen. Staatspräsident Karolos Papoulias wird in seine Heimatstadt Ioannina reisen. Am Ostersonntag setzt er seine Reise auf die Insel Skyros fort. Premierminister Jorgos Papandreou wird mit seiner Familie auf der Insel Hydra die Feiertage verbringen.
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Mittwoch, 10. März 2010 17:04

Papandreou: Rückendeckung von den USA P

„Zu voller Zufriedenheit“ seien die Amtsgespräche im Weißen Haus mit dem US-Präsidenten Barack Obama verlaufen. Das erklärte der griechische Premierminister Jorgos Papandreou nach einem Treffen mit Obama am Dienstagnachmittag. Der US-Präsident versicherte dem Gast aus Griechenland, dass man auf dem kommenden G-20-Gipfel das Ziel verfolgen werde, „die Ordnung auf den internationalen Märkten wiederherzustellen“. Erneut stellte Papandreou klar, dass die Konsultationen mit verschiedenen Regierungsvertretern einzig und alleine zum Informationsaustausch und zur Wahrung der Stellung seines Lands auf den Märkten dienen. „Griechenland“, so der Premier, „kann jede Form von Rückendeckung gebrauchen, besonders von einflussreichen Ländern wie den USA“.
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Premierminister Jorgos Papandreou trifft am heutigen Dienstag in Washington den US-Präsidenten Barack Obama. Begleitet wird der griechische Premier während seines dreitägigen Besuches in den USA von Wirtschaftsminister Jorgos Papakonstantinou und dem stellvertretenden Außenminister Dimitris Droutsas. Hauptthemen der Begegnung werden voraussichtlich die Finanzkrise in  Griechenland sowie der Afghanistan-Konflikt sein. Bereits am gestrigen Montag fand ein offizieller Empfang zu Ehren des griechischen Regierungschefs im offiziellen Gästehaus des US-Präsidenten statt. Neben dem Treffen mit Obama wird Papandreou weitere Gespräche mit der Sprecherin des Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi, sowie mit Timothy Franz Geithner, dem US-amerikanischen Finanzminister haben.
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Deutschland / Berlin. Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel bezeichnete das von der griechischen Regierung angekündigte Sparprogramm als ein „sehr wichtiges Zeichen“ für das Vertrauen der Märkte in Griechenland und den Euro. Sie sagte, sie sei „froh und zufrieden, dass die griechische Regierung und ihr Premierminister keine Anstrengungen scheuen, diesen Weg der Einsparungen zu gehen“. Am morgigen Freitag reist Premierminister Jorgos Papandreou zu einem Treffen mit Merkel nach Berlin. Am Sonntag wird Papandreou in Paris erwartet.
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Griechenland / Athen. „Wir wissen, dass wir vor großen Problemen stehen, an denen wir Griechen selbst schuld sind.“ Das räumte Premierminister Jorgos Papandreou in einem Gespräch mit dem deutschen Magazin „DER SPIEGEL“ ein. Die Steuerhinterziehung habe derart große Ausmaße angenommen, weil das politische System Griechenlands bisher Vetternwirtschaft und Geldverschwendung gefördert habe. „Das hat unsere Rechtsordnung untergraben und das Vertrauen in das Funktionieren des Staates“, so der Premier.
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